Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1584246
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1110-1113. 
Hochzeit zu Cana vor, 4. Blätter dieser Art gehören zu den Sehzen- 
heiteu. Brulliot App. I. N0. 250 kennt das erste Blatt ebenfalls, gibt 
aber das Küustlerzeichen zu gross. 
 Frßllß 995918, Zeichner und Portraitmaler, ist im zweiten 
 Bande N0. 2l29 eingeführt, und wir ver- 
W weisen auf jenen Artikel. Der erste Buch- 
 stabe kann für L genommen werden, der 
' Künstler nennt sich aber Francesco GeEels, 
weil er sich um 1650-1670 in Italien aufhielt. Brulliot III. N0. 823 
bringt den Künstler unter L, und gibt den Namen ungenau, indem er 
Gifls las. An der angezeigten Stelle nannten wir ein radirtes Blatt, 
welches das Innere eines reich besetzten Schauspielhauses bei Ge- 
legenheit der Anwesenheit des Kaisers in lllantna vorstellt. Dieses 
tigurenreiche Blatt hat den Titel: Sacra Cesarea Maiesta. Die Zeich- 
nung fertigte Ludovico Burnacini, und der Radirer nennt sich deutlich 
Francesco Geffels. Sehr seltenes Blatt, gr. qn. fol. 
1111. Iiazarus Gottlieb Laufer, Medailleur von Nürnberg, War 
L G I nm 1670-1690 thätig, und hielt sich mehrere Jahre in 
'  1' Wien auf, oder besorgte wenigstens in Nürnberg Auf- 
träge für den kaiserlichen Hof. Schlickeysen kennt ihn nur als Münz- 
meister der Stadt Nürnberg. Er arbeitete öfter mit Georg Hautsch 
zusammen, so dass auf Medaillen des Kaisers Leopold I. von dem 
einen der Avers, von dem anderen der Revers ist. Die Buchstaben 
G. H. und L. G. L. deuten auf diese beidä MänneixL VonhLIG. Laufer 
ist die Medaille auf die Belagerung von en, mit eopo  wie er 
gegen die allegorische Figur der Stadt das Scepter neigt 1686, dann 
die Medaille auf die Schlacht von Möhacz, mit einem Revers, welcher 
die Niederlage des Königs Ludwig II. zum Gegenstande hat, mit der 
Legende: A. 1526 d. 29 Aug. durch Gottes Gnad von R. K. M. 
Leopold A. 1687. d. 12. Aug. gerochen. Beide Medaillen sind L, G. 1.. 
gezeichnet. Diess ist auch der Fall mit der Medaille, welche auf dem 
Avers den Prospekt von Wien gibt. Der Revers mit den Ansichten 
von zehn eroberten Städten ist von G. Hautsch gefertigt. Laufer hinter- 
liess auch einen Jeton mit dem Bildnisse cies Königs Ludwig XIV. 
von Frankreich. Die Rückseite stellt einen Bauer vor, welcher säet. 
1112. Unbekannter Maler, welcher um 1670 in Italienhthätig war. 
Ludwig Abri radirte nach seiner Zeic nung oder 
L'  M'  nach einem seiner Gemälde ein zartes Blatt, welches 
die hl. Familie vorstellt, wobei das Jesuskind eine Königskrone auf 
das Haupt der Mutter setzt. Links unten: Lud. Abri Fee. 1673, 
rechts oben unter zwei Wappenschilden: L. G. M. P. H. 9 Z. 3 L. 
Br. 7 Z. 10 L. Dieses Blatt beschreibt Bartsch XXI. pag. 233. Er 
erklärt die Initialen nicht. Es könnten dadurch auch die Inhaber der 
Wappen angedeutet seyn. L. Abri stammt aus Lüttich, scheint aber 
in Italien gelebt zu haben, da ihn die holländischen Schriftsteller 
nicht kennen. 
1113- Unbekannter Maler oder Zeichner, welcher zu Anfang des 
17. Jahrhunderts in Italien thätig war. Er ist mit dem 
Monogrammistexl HL III. N0. 1199 Eine Person, so dass 
hier das Zeichen nur verkehrt gegeben ist. Man findet 
es auf einem Kupfer-Stiche mit der Büste des hl. Johannes, 
welche Domenico Falcini für tblgendes Werk gestochen
        

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