Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1584237
LG-LGH. 
H05- 
4109. 
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HÜÖ- Le Gendrez Maler in Brüssel um 1'780, soll nach einer hand- 
schriftlichen Bemerkung des bekannten Kunstsammlers 
. James Hazard Gemälde mit diesen Cursiven versehen 
 haben. Hazard lebte zu jener Zeit in Brüssel, und somit 
kann er Bilder gesehen haben. Er spricht von Gemälden 
in Oel und Miniatur. Ein Genremaler Le Gendre wurde nach der An- 
gabe im Oabinet Paignon-Dijonval 1723 in Paris geboren. Ohevillet 
stach nach ihm zwei Blätter: Eugänie und La jeune Sultane betitelt. 
Dieser Meister könnte 1780 noch in Brüssel gelebt haben. 
1196. L. Garreau, Radirer, gehört zu den wenig bekannten Künst- 
OC aß aß lern, und man weiss noch nicht, welchem Lande 
1 1  er angehöre. Wir glauben nicht, dass er mit. 
dem L. E. F. Garreau im Künstler-Lexicon Eine Person sei, obgleich 
die Zeit für ihn spricht. Unser Meister arbeitete um 1786. Er hinter- 
liess eine Folge von 27 Blättern mit radirten Imitationen nach Zeich- 
nuugen von Rafael, Correggio, Tiutoretto, Dominichino, Tizian, Gam- 
biasi, Palme Giovane, P. da Cortona, ltlaratti u. A., gr. fol. und 4., 
in die Höhe und Breite. Ein Titelblatt ist nicht vorhanden. Auf 
Blättern dieses Werkes kommen die Cursiven vor. 
L. E. Garreau lebte 1783 in Amsterdam. Er radirte für das Werk 
von Le Brun die Ansicht eines Stadtthores am Seehafen, in welchem 
Reisende im Boote landen. Dieses Blatt ist nach J. B. Weenix radirt 
und gestochen. 
ÜÜT. Der unbekannte Kupferstechei- mit diesem Zeichen wird 
von Christ S. 288 eingeführt, es hat aber unsers Wissens 
DSE noch Niemand Blätter von ihm beschrieben. Christ sagt, 
dass das Monogramm auf alten deutschen Kupferstichen 
stehe , und verniuthet die Buchstaben LIVGE darin. Wir möchten 
fast glauben, dass das Monogramm des Nicoletto da Modena verstüm- 
melt sei, da noch kein Blatt mit diesem Zeichen bekannt geworden ist. 
1108. Unbekannter Zeichner, welcher um 1673 "thätig war, viel- 
i leicht in Nürnberg, da seine verscbnörkelten Namens- 
aig buchstabcn auf einem von Hans Jakob Scbollenberger 
gestochenen Prospekte vorkommen. Schollenberger 
lebte in Nürnberg. Die gegebenen Buchstaben findet. 
mau auf einem Blatte mit der Ansicht der Festung Schenkenschantz 
nach der Bestürmilng von 1673. Es ist Text aufgedruckt, und daher 
haben wir ein sogenanntes fliegendes Blatt. Schollenberger stach auch 
noch andere Prospekte, welche wohl von unserm Meister gezeichnet sind 
1199- Unbekannter Kupferstecher, und wahrscheinlich auch Gold- 
 Schmied, dessen Lebenszeit die beigefügte 
Q 1,5 ö Ä 3  Jahrzahl bestimmt. Er hinterliess ein Blatt, 
welches den Knaben Jesus unter den Schrift- 
lehrern im Tempel vorstellt. Rechts vorn steht Joseph mit einem Korbe 
vom Rücken gesehen, und links von ihm deutet Maria nach dem unter 
einem Baldachiu sitzenden, und von Pharisäern umgebenen Knaben. 
Links unten ist das Künstlerzeichen. H. 8 Z. 9 L. Br. 6 Z- 11 L. 
Dieses Blatt ist mit dem Bunzen in Kellerdaleüs Manier behandelt. 
Der Stecher deutete wohl durch GL seinen Namen au, und er dürfte 
auch der Verfertiger eines Blattes mit dem Bildnisse des Philipp 
Melanchthou seyn. Es ist ebenfalls bunzirt, wahrscheinlich nach der 
Zeichnung des Lukas Cranach jun., weil die Jahrzahl 1560 darauf 
vorkommt. Ein zweites Blatt mit dem gegebenen Zeichen stellt die
        

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