Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1584135
4075. 
351 
finden diese Vignette an der Spitze der Dedieation von Thesaurus Com- 
munimn Opinionum. Firancofurti, J. Feyerabend 1584. 
11) Contrafactur der Stadt Zürich Anno 1595, in Vogelansieht. 
Links unten ist ein Tafelchen mit dem Namen LVD WIG J FRIG. G. 
C., rechts das Monogramm des Christoph Maurer und Tobias Stiinmer. 
  
Bartsch beschreibt diesen perspektivischen Plan von Zürich im 
Artikel des Ch. Maurer N0. 1G, und gibt die Jahrzahl 1595 an. Er 
nennt S. Münsters Cosmographey von 1628, wir ünden aber auf dem 
Holzschnitt in diesem Werke die Jahrzahl 1585, mit undeutlicher 8. 
Man findet auch einzelne Abdrücke mit Versen von J. N. Trau 1588. 
12) Die perspektivische Ansicht von Planen. Links unten LF-l-, 
und darunter das Messer. H. 8 Z. 5 L. Br. 14 Z. 10 L. 
1073. Hans Lautensnck nicht der vorhergehende Meister dürfte 
der Verfertiger eines Holzschuittes seyn, welcher auf drei 
 Blättern die Ansicht von Nürnberg gibt. Im Vorgrunde 
ist die Taufe Christi vorgestellt, deren Zeugen links die knieenden 
Churfürsten Johann, Johann Friedrich, Friedrich und der Herzog Jo- 
hann Friedrich sind. Rechts knieen die Reformatoren Dr. M. Luther, 
Ph. Melanchton, Caspar Cruciger und Johann Bugenhagen. Oben in 
der Richtung über dem Heilende in der Pegnitz erscheint Gott Vater, 
und nach rechts hin steht in eingesehnittener Schrift: „Item die drey 
Symbola Oder Bekanntn-is dess Beinen wahren. christlichen Glau- 
bens, welchen der Teulfel mit seinen glyderns von anfang Iieer biss 
auf den heutigen Tag verfollgt. Einem ieden christen gätz notig 
zuwissen und alle augenblick z-ubelrachte." Rechts unten unter der 
Staude am Rande stehen die Buchstaben L F., welche von Müller, 
dem Herausgeber des Verzeichnisses von Nürnbergischen Knpferstiehen 
und Holzschnitten S. 72 übersehen wurden. H. 6Z. 9 L. Br. 36 Z. 7 L". 
Diese Ansicht ist nicht zu verwechseln mit dem grossen in fünf 
Blättern bestehenden Prospekte von Nürnberg mit der Taufe Christi. 
Auf diesem Holzschnitte knieen auf jeder Seite 13 Bekenner des Evan- 
geliums. Auf dem grossen Prospekte stehen an den 'l'hürmen die Jahr- 
zahlen 1556, 1557 und 1558. Daraus geht die Zeit der Entstehung des 
Schnittwerkes hervor. Der kleinere Prospekt hat die Jahrzahl 1549, 
aber sicher aus Versehen, indem die runden Thürme der Stadterst 
1559 vollendet wurden. Diese runden Thürme sieht man am Laufer- 
tbor der Stadt, und so kann der kleinere Prospekt erst 1559 oder bald- 
darnach entstanden seyn. Der Standpunkt ist nicht derselbe, wie im 
grossen Prospekt von fünf Blättern. 
In der v. Derschaiüschen Sammlung sind neue Abdrücke. 
1074. Giovanni Lanfranco, Historienmaler und Rarlirer von 
L F- LOP Parma, war Schüler der Carracei, nahm aber noclrmehr 
,  den Correggio zum Vorbilde, dessen Malereien im Dome 
zu Parma er unablässig studirte. Hier handelt es sich aber nicht um seine 
Malereien, die Initialen L F. findet man auf Radirungen mit bib- 
lischen Vorstellungen in der sogenannten Bibel Rafaels unter folgendem 
Titel: Historie del Testamente vecchio depinto in Roma nel Vati- 
cano, ed intagl. in Rame da S. Badalocliio et G. Lanfranco. Al. 
Sig. annibale Carracci. Homa appresso Gio Orlandi 1607. Mit 
31 geistreich radirten Blättern von Badalocchio und Lanfranco. Letz- 
terer starb zu Rom den 29. November 1647. 
1075. Leopold Flameng, Maler und Radirer zu Paris, scheint 
holländischer Abkunft zu seyn, Oh. Kramm, der Fortsetzer des 
LFQ Werkes von Immerzeel kennt ihn aber nicht. Wir erwähnen,
        

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