Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1584095
1065-1068. 
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bigen Lithographien, welches auf 60 Blättern treue Imitationen von 
Zeichnungen englischer Meister gibt. Es erschien unter folgendem 
Titel: Studios of Landscupes by T. Gaiiisborough J. Hoppner, J. S. 
Hayward und L. Francia. Imituted from the Originals by L. Fruncia 
1810. Brulliot I. N0 1970 spricht von Kupferstichcn mit dem Mono- 
gramme und dem Namen, welche unter dem Titel: The Tliames, in 
sechs Heften erschienen. 
m55- Gotthelf Louis Friedrich, Ltindschnftsmnler und Kupfer- 
lqF HP Stecher, der Sohn des August Friedrich, wurde den 22.Juni 
, 1827 zu Dresden geboren, und von Ludwig Richter in der 
Malerei unterrichtet. Im Jahre 1849 begab er sich nach München, 
wo er sich unter Leitung des Professors Thäter ansschliesslich der 
Kupferstecherknnst widmete. Auf einiven Blättern kommt das Mono- 
grnmm vor, theils in Doppellinien, theilas ausgefüllt. Das zweite Zeichen 
finden wir auch auf llolzschnitten in Ludwig Beclisteins deutschem 
Jugendkalcnder. Leipzig, Wygzind 1854. Zu seinen Hauptblattern 
gehören: 
1) Der Sängerkrieg auf der Wartburg, nach M. von Schwinil, gr. 
qu. fol. 
2) Genovefa, wie sie in einem hohlen Eiclienbatim spinnt, nach 
M. v. Seliwind. Mit dein Monogramm und der Jahrzahl 1850. H. 5 Z 
6 L. Br. 6 Z. 
3) Tetzels Ablasskrnui, nach Trenkwald, gr. qn. fol. 
4) Der Bärenzwiiigcr, nach E. Kircliner, fol.  
5) Der Judenkirclihof, nach J. Ruysdael, gr. fol. Mit diesem 
Stiche beschäftigte sich Friedrich 1862 in Dresden. 
IÜÜÜ. Unbekannter Kiipferstecher, welcher inder zweiten Hälfte 
E, des 16. Jahrhunderts thätig war. Ein seltenes Blatt von seiner 
Hand stellt die Eva neben dem Baunie vor, wie sie nackt in jeder 
Hand einen Apfel hält. Sie scheint auf die Schlange zu hören, welche 
auf dem Baiimaste in der Höhe ihres Kopfes sich zeivt. Iin Grunde 
ist Wasser und ein Felsen, hinter welchem die Sonde ihre letzten 
Strahlen durch die Wolken sendet. Das Monogramm ist am Fiisse des 
Baumes. H. 6 Z. 10 L. Br. 4 Z. 4 L. 
1067. Unbekannter Töpfer, welcher um 1580 in Holland fabri- 
M cirte. ltganiffindet kleine Gcfässe mit seinem Zeichen: Tinteii- 
fasser e erbüchsen Salzfiissirr (iliesskannen, auch Figuren, 
3 Vögel yn. s. w. Sie sind in japayniscliem Geschmacke bemalt, 
mit und ohne Goldverziernng. Man findet solche Waaren in 
L Antiquitatensammlungen. 
11068. Langendong lieisst der 'I'i'ager dieses Monograinms, von 
welchem wir ausserdein nur wissen, dass er den süssen 
Beinamen nzlmourelle" führte. Man findet das Zei- 
ü" chen auf zwei landschaftlichen Radirungen, 111310116 
 unter N0. I. und II. in der Gesammtausgabe der Ra- 
dirnngen des Prinzen Charles de Ligne vorkommen, aber sich wohl 
auch einzeln vorfinden. In der mit N0. 1 bezeichneten Land-Schaff- 
sieht man einige Gebäude am Ufer eines breiten Stromes, auf Wclchßlll 
links ein Kähn iäitfdäeiffersonen schwimnitö äeälits leinlällgäüichäf 
1 t_ M't e' u sc ri : remicr essaf e z" d (l m9 3 6 
äläri l plar sclm tres ltumblf seruileur] Langendony, dit zinäourelte. 
Am echten Plattenrande bemerkt man das erste Zeichen we c es dein- 
iiachrnicht „L{_qne lfeciit" bedeutet. Die mit No. II. versehene Land- 
schaft stellt einen verfallenen Fhurin an der felsigen Seekuste vor.
        

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