Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580912
IOAN. 
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81. Giovanni Maggi, Architekturmaller vurndkltaßlxirer von Reim, 
ubl'cirt 1618 as er : uova acco a 
Joq Magg' F' 1618 {die lbntane clie si oedono netü alma cittä 
di Boma, Tivoli e Frascati. Auf radirten Blättern dieses Werkes 
kommt die Abbreviatur des Namens, l. M. F. und I0. MA. F. vor. 
82. Giovanni Antonio Sacohiense,Fil_ Päirdeäioiäer, lliäinterlieäs in" 
riau vie e er e un au 
IOAN ANT. PORDENON. einigeuderselben fügte er eine 
N s" schrift bei. In der Pfarrkirche zu Susigana ist das Haupt- 
aläfähilldnsein Werk. Es stellt die Madonna mit dem Kinde vor, auf 
der einen Seite den Täufer Johannes mit St. Catharina, auf der anderen 
den Evangelisten Johannes und St. Petrus. Unter dem Throne ist die 
Inschrift. Der Künstler zeichnete auch Jo. Ant. Pord. , und Jo. Ant. 
Corticellus. 
83. Giovanni Manozzi, gtebnaiänt älioliaan ggsgan Giovänäii, iät im 
_  zwei n an e o. ein eü r n 
Jülm- a b- Jo- Pmm verweisen zunächst auf jengen Artiklel, Zvld 
das Monogramm des Meisters gegeben ist. Die Abbreviatur findet man 
auf Kupferstichen von Franz Bartolozzi, F. Zuccarelli, N. Mogalli, 
Ciampiccoli, C. Gregori u. A. 
84. Giovanni Antonio da. Brescimist nur durch eine Anzahl 
  Ä E] VOIIII Kupfersächän bekannt, ausserdemtaber 
v   sc weigen a e ue en ü er seine wei eren 
(DVA fBÄg Lebensverhältnisse. Orlandi erklärt ihn 
IOVA Nv, IÜVAX  im Abbeoedario für den Brudelr des Car- 
liten-Mönches Gio. Maria a, Brescia 
 ptet ohne Grund dasselbe. 
[O AN B X 315d Lanzi behau , 
IO-IW BXVß- äiimifäätiämti" äiiitlteäläie 3312 3,333 
ibri di stampa dtc. 122) erklären den Gio. Antonio ebenfalls  einen 
Carmeliten-Mönch, haben aber fur diese Hypothese ebensohwenig Grund, 
als wenn wir sagenwollten, Johannes Antonius von Biescia sei im 
Verlaufe der Zeit Monch geworden, und habe als Solcher den NQIIIGII 
Frater Johannes Mariaerhalten. Dem ist aber nicht so; die Blatter 
des Gio. Mar1a_da. Brescia. sind in einer ganz anderen Weise behandelt, 
und lassen nicht im Geringsten auf eine gemeinschaftliche _Schule 
schliessen, nämlich auf JEDE des Andrea Mantegna, welcher Gio. An- 
tonio ursprünglich angehört. Antonius von Brescia nahm aber dann 
auch den Albrecht Dürer zum _Vorbilde, und seine späteren Blätter 
nach Marc Anton oder nach Zeichnungen Rafael s sind so verschieden 
von den früheren Arbeiten, dass man sie einem ganz anderen Meister 
zuschreiben würde, wenn nicht das Monograinni auf ihn fuhrte. Dnchesne 
(Essai sur les nielles pag. 46) identificirt den G10. Antonio da Brescia 
mit dem Kupferstecher Zoan Andrea (Z  ist aber vollkommen 1111 
Irrthum, wie die Sammlung der dBlätter XndPariser Calnäiet fißlgtäozg 
die Stiche des Gio. Antonio un Zoan n rea vereinig S111  
Andrea ist ein geringerer Meister, dessen Blätter einen groäisen 2b- 
stand zeigen. Man muss ihn aber von demdldetallschneädig ioan tä- 
drea Vavassore detto Guadagnino nnterscheiden,_ woran ßäSßVa1ä_  
p. 243 nicht Rücksicht genommen hat. ltlalpe will wissen, iss 10- 
Antonio 1461 geboren sei. Auf den Blattern des Melßtßrs 0111111611 
die Jahrzalilen 1505 bis 1509 vor, man kann aber annehmen, dass 
ein Theil der anderen Blätter noch in das Ende des 15. Jahrhunderts 
gehöre. Hinsichtlich der Holzschnitte, welche diesem Melßtßr 81186- 
hören könnten, s. den folgenden Artikel.
        

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