Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1583996
LDE 
LDM. 
1028- 
4032. 
337 
6) Mondnacht in Florenz, nach K. Heilmaier für das König-Ludwigs- 
Album lithographirt. In Tondruck, fol. 
 7) EGirn Stlttilrm fit; den Pontinischen Sümpfen, lithogr. nach dem 
eigenen emä e, o  
8) Sonnenuntergang in den Albanergebirgen.  Ebenso, fol. 
9) Der Morgen am Gardasee. Ebenso, fol. 
10) Der Park in Florenz. Ebenso, fol. 
1028. Dirk Eversen Lons, Zeichner und Kupferstecher, war um 
E w iGFLO-iöög iln Holland lthäißtig, es siritli aberhseine 
e ensver ä tnisse nic t ekannt. r stac vier 
mwfej an Blätter mit Windmühlen in der Manier des Jan 
van de Velde, 4., eine Ansicht von Nürnberg mit dem Bildnisse des 
Albrecht Dürer 1666, qu. fol., eine Folge von holländischen Costümen 
in acht Blättern, qu. 8., dzc. Auf den letzteren Blättern ist der Name 
wie oben geschrieben. Dieselbe Bezeichnung trägt auch ein Blatt nach 
A. Bloemaert, welches die hl. Jungfrau mit dem Kinde an der Brust 
unter zwei grossen Bäumen sitzend vorstellt, fol. Dann nennen wir 
noch ein Blatt nach A. van Nieulandt mit der hl. Familie, St. Elisa- 
beth und Johannes, kl. fol. 
1029. Louis de Lincler, Zeichner, war in der zweiten Hälfte 
des 17. Jahrhunderts in Frankreich thätig. Franz 
Ä   Collignon stach nach ihm Ansichten von fran- 
zösischen Städten. Auf solchen Blättern kommt der Name des Zeich- 
ners vor, noch öfter aber sind die Cursiven mit delineaoit ad vivum 
beigefügt, 4. und qu. fol. 
1030. L. D. Lundberg, Stempelschneider in Stockholm von 1'799 an, 
L D L_ fügte auf Geprägen die Initialen des Namens bei. Vergl. 
  Sohlickeysen, Abkurzungen auf Münzen dac. 
X  steht auf einem grossen 
1031.   fmel 144„ Kupferstiche von Gerard 
f) Edelink, welcher einen 
Kampf von vier Reitern vorstellt. Die Zeichnung ist von Leonardo 
da Vinci; Edelink, oder ein Schriftstecher hat aber dessen Namen 
corrnmpirt. Im ersten Drucke fehlt diese Schrift. 
1032. Daniel Lindmeier oder Lintmeyer, Zeichner und Maler 
von Schaffhausen um 1560-1600, ist im zweiten 
M  Bande N0. 1214 eingeführt, und wir verweisen im 
_7 140 7 Ganzen auf jenen Artikel. Die gegebenen Mono- 
 gramme findet man auf Zeichnungen, die beiden 
ÄXX. ersten mit der Jahrzahl 1587. Die Zeichnungen 
sind mit der Feder umrissen, theils mit Roth, theils mit Tusch voll- 
endet, und zwar in einer für den Holzschnitt geeigneten Weise mit 
ausserordentlicher Fertigkeit. Indem aber Lindmeier gleich anderen 
Kunstgeuossen die Schrafürungen nur selten, und dann nur sehr wenig 
in gebogenen Linien, sondern meist gerade führte, erscheinen manche 
Formen scharikantig und hart. Man kann daraus auf die Zeichnungen 
dieses Meisters schliessen, welche kein Monogramm haben. Die Zeich- 
nungen mit den beiden ersten Monogrammen dienten zu Vorbildern 
für die Holzschnitte in Hochbergls Georgica curiosa, und befinden 
sich in der Sammlung des Herrn Keller in Schaffhausen. Die eine 
stellt eine Falkenjagd, die andere Landleute bei der Feldarbeit vor. 
Das zweite Monogramm mit der Jahrzahl 1507 kann Bedenken 
erregen, indem unser Meister damals wohl noch nicht geboren war. 
Houogremmisten Bd. IV. 22
        

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