Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1583880
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LCH- 
4000. 
994. Reue Louis Maurice Beguyer de Chancourtois, Maler 
L_ G], deL und Itadirer, ist oben IfTo. 990 eingeführt, und wir 
verweisen aufJenen Artikel. Man findet die Abbre- 
L- Ch- de! viatur auf Zeichnungen in Tusch und Aquarell, und 
I" Ghancm auf radirtenuBlättern. an der angezeigten Stelle 
haben w1r uber die Leistungen dieses Künstlers 
L. Chancour- ausführlich gehandelt. 
995. Ludovico Carracci fertigte die Zeichnung zu einem Kupfer. 
L C I stiche, welcher die hl. Jungfrau vorstellt, wie sie am Brunnen 
   wäscht. Links beschäftigt sich der kleine Jesus mit einem 
Stück Wäsche, und rechts hängt Joseph solche an den BiUUTläSteH 
auf. Im Rande ist die Dedicatiou an Sgr. Marchcse Guido Antonio 
Lambertini. H. 6 Z. 10 L. Br. 5 Z. 8 L. Bartsch XVIII. p. 26 N0. 25 
sagt, dass einige dieses Blatt dem Gio. Battista Foutanelli zuschreiben, 
nämlich dem Stiche nach. 
Ein anderes Blatt mit L. C. I. und den Buchstaben F. B. F. stellt 
das Wappen der Familie Ursini vor. Es ist von Franc. Brizio gestochen 
996- Ludovico Gavazzaj Maler und Radirer in Bologna, war zu 
rlnfang des 18. ahrhunderts thätig. Die Initialen L. C. I. F. 
I" 0' 1' F' findet man auf einem radirten Blatte, welches Alexander 
und Diogenes vorstellt. Letzterer sitzt links vor dem Fasse, und 
Alexander steht rechts mit seinen Offizieren. Im Grunde sind Gebäude 
und Bäume, worunter die Palme bis an den Plattenrand reicht. Rechts 
unten die Initialen. H. 8 Z. 2 L. Br. 6 Z. 1 L. Früher erklärte 
man die Initialen L. C. I. F. Luca Ciamberlani Inoenit Fecit, allein 
die Composition ist nicht von Ciarnbcrlano. Andere schrieben sie dem 
Francesco Mola zu, woran nicht zu denken ist. 
997- Ludwig Christian Koch, Stempelschneider in Gotha 1750, 
L. C. K. änd Idaginl ltljiäiztliifktor  fügte auf Stempeln 
ie ni 1a en es ameus ex. 
998- Charles Meslin oder Melin, genannt Charles le Lorrain, 
war Schüler von S. Vouet, und hielt sich lange in Rom 
auf, wo man ihn Lorencse nannte, während er selbst 
Carlo Melini schrieb. Das gegebene Zeichen steht auf zwei 
schönen Gemälden mit der Flucht nach Aegypten und 
der Geburt Christi, welche der Bildhauer H. Meili zu 
Basel im Privatbesitz fand. Das Monogramm scheint aus 
l den Buchstaben L CL zu bestehen, und somit ist Charles 
le Lorrain zu lesen. Meslin hinterliess in Rom mehrere 
Werke. Er trat daselbst 1627 auf, und scheint um 1660 
gestorben zu seyn. Robert Dumesnil II. p. 1 beschreibt ein radirtes 
Blatt mit der Krönung der hl. Jungfrau. Carolus Melini Lolharingio 
fecit Romae. H. 11 Z. 3 L. Br. 6Z. 4L. Im ersten Drucke fehlt die Schrift. 
999. Unbekannter Maler, welcher gegen Ende des 16. Jahrhun- 
L C M derts in Holland thätig war. Man findet Landschaften mit 
  ' biblischer Staifage auf Holz. Ein solches Gemälde stellt 
Abraham und Hagar mit Ismael vor. Es ist in der Weise des alten 
Claas Molenaer behandelt, wenn nicht von ihm selbst. 
1099. Nicoleto Rosex da Modena, Kupferstecher, ist nach seinen 
  Lebensverhältnissen unbekannt. Tirabnschi, 
Notizie er? pittori-modenesz" 1786, kannte 
,  seinen Familiennamen noch nicht, und auf 
_  v  die Nachricht bei Füssly sen., dass der Künstler 
,M Nicolaus Belin heisse, hat man von jeher
        

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