Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1583785
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980. 
154) [S.'174. H. 17921.] Sibylla von Jülich, Gemahlin des Herzogs 
Johnnn Friedrich I., halbe Figur mit dem Buche in beiden Händen. 
Oben rechts ist das Familienwappen, und links in halber Höhe die 
geflügelte Schlnnge. H. 6 Z. 1 L. Br. 4 Z. 8 L. 
Dieses schöne Blatt ist von dem jüngeren Cranach. Die ersten 
Abdrücke haben die [Ieberschriftz Effigies Sibyllae conjugis nuvlae 
ex illuslrissinza ducum Juliacemium familia. Anno 1551. Unten 
ist ein Gedicht von Paul Eber: 
Me quoq. felicius quondam, florente marilo, 
Mit diesem Gedichte ist das Blatt 9 Z. hoch. 
Etwas später sind die Abdrücke mit der Ueberschi-ift: Epilaphium 
oder Grabschrifl. Der durchlanchizfgsten hochgebornen [Fürstin 
Sibylla. Herlzog Johans Friderzt-hen, des Gebornen Churfürsten 
zu Sachssen  Ehelichen gemahls. Unten und an der Seite ist 
ein Gedicht: 
Ein Hertzogin bin ich geborn, 
Des Stams zu Jülich, auserkorn, 
   1554. 
Gleichzeitig ist der Abdruck mit der fünfzeiligcn Ueberschrift in 
Majuskeln: Epilaphiuvn illuslr-issinzae Principis ac Dunzinae Dominas 
Sibyllae  Unten sind 18 Zeilen: 
Edila Juliaca fuerat quae stirpe Sibylla, 
   M. D. LIIII. 
155) [S. 175.] Sibylla von Jülich, die obige Herzogin, halbe Figur 
mit übereinander gelegten Händen, Haarnetz und Barret. Links oben 
das Wappen, und mit der Ueberschrift: Von Gottes gnaden Sibyllu, 
Hertzog Johans Friderichen zu Sachssen  Ehlich Gemahl, geborne 
Hertzogin  Unten steht: Ach Gott wend bald mein elendt. H. 6 Z. 
6 L. Br. 5 Z. 
Dieses liildniss ist von dem jüngeren Cranach. 
156) [S 154.] Johann Wilhelm, Herzog von Sachsen, stehend 
nach rechts mit bedecktem Haupte und der Hand am Degengrißi Links 
unten die Schlange. H. 12 Z. 2 L. Br. 8 Z. 
Bartsch N0. 133 nennt ihn Johann Ernst, die alten Abdrücke 
haben aber die Inschrift: Warhafftige Contra-factur. Herr Johan 
Wilhelmen hertzogen zu Sachsen  
157) [S.176.] Herzog Johann Ernst zu Sachsen, Brustbild mit 
Federhut nach rechts. Darüber der Name und Titel, unten: Wolf- 
gang Heussler. H. I2 Z. 2 L. Br. 10 Z. 
158) [R625] Georg, Herzog von Sachsen, Brustbild im Pelz- 
kleide mit Lorbeerkrunz. Oben links und rechts zwei Schilde. H. 12 Z. 
3L. Br.9Z.8L. 
Die ersten Abdrücke haben oben den Namen des Fürsten, in den 
zweiten ist rechts die Schlange beigefügt. Wohl von dem jüngeren 
Oranach 
159) [B 136-140.] Portraitsammlung sächsischer IPürsten, unter 
dem Titel: Illustrissinzorum ducum Sawoniae cieae effigies; ab anno 
nal. Chr. 842 usq. ad annum 1563. ea: antiq, et fide dign. monum. 
del. et earpressae, una cum sing. Elog. Ewcus. Wiltenbergae ex- 
cudebat Gabriel Schnellbollz Anno 1563, 4. 
Diese sogenannte Schnellboltwsche Sammlung gehört der Zeich- 
nung nach dem L. Cranach jun. an. Die von ihm gemalten 34 Bild- 
nisse befinden sich in der Ambraser Sammlung zu Wien, jedes 5 Z. 
hoch und 4 Z. breit. Die Holzschnitte sind 5 Z. 10 L. hoch und 
4 Z. 1 L. breit. In der Vorrede sagt aber Schnellboltz, dass er die
        

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