Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1583655
980. 
303 
64) [B.ä8. S. 72.] Der h]. Christoph mit dem Jesuskiude durch 
das Wasser schreitend. Mit der geflügelten Schlange, mit LC und 
1'506. H. 10 Z. 5 L. Br. 7 Z. 4 L. 
Dieses Blatt zählt Schuchnrdt zu den Originalschnittcn. Im ersten 
Drucke fehlt der Text auf der Rückseite. Im Rande wurde später 
ein Gedicht von Johann Stigel 1560 aufgedruckt: Qui fert Chrislum 
per magn-um mare etc. Man findet gewöhnlich Abdrücke mit abge- 
schnittenem Rand. 
Kostbar sind die alten Abdrücke in Helldunkel, welche R. Weigel 
No.19,100 näher bezeichnet. Ein ganz alter Abdruck in Dunkelbraun 
ist ohne Jahrzahl. Dann wurde auch ein Gelbbraun angewandt, eben- 
falls bevor die Jahrzahl eingeschnitten wurde. 
Eine alte Oopie hat nach Weigel die sächsischen Wappenschilde 
nicht, und das Täfelchen ist weiss. H. 10 Z. 5 L. Br. 7 Z.  L. 
65) [B. 59. S. 73.] Die Marter des hl. Erasmus, wie der Henker 
die Eingeweide herausnimmt. Mit den Wappenschilden, den Buch- 
staben L C und 1506. H. 8 Z. 4 L. Br. 5 Z. 9 L. 
66) [B. 64. S. 74.] St. Georg zu Pferd im Kampfe mit dem Drachen. 
Mit den sächsischen Wappenschilden. H. 6 Z. Br. 4 Z. 9 L. 
Nach Heller haben alte  Abdrücke ein Gedicht im Rande: 
Ad imaginem divi Georgiz". 
 Johannes Stigelius. 
Acra pendens innowia rupe puella 
67) [B.65. 8. 75.] Der hl. Georg zu Pferd mit dem getödteten 
Drachen unter letzterem. Mit den Wappenschildeu. H. 8 Z. 6 L. 
Br. 5 Z. 9 L. 
Es gibt Abdrücke in Helldunkel in blauer Farbe mit weissen 
Lichtern. Auf der Tonplatte sind die Buchstaben L C eingeschnitten. 
68) [B. 67. S. 76.] Der hl. Georg zu Fuss mit der Lanze zwischen 
zwei Engeln. Mit den Wappenschilden, LC und 1506. H. 14 Z. 4 L. 
Br. 10 Z. 6 L. 
Eines der geringsten Blätter in Schnitt und Zeichnung, wie 
Schuchardt bemerkt. Es könnte aber eine Copie vorhanden seyn. Im 
alten sehr seltenen Drucke fehlt das Zeichen und die Juhrzahl. 
69) [B. 63. 8.77.] St. Hieronymus in einer Landschaft vor dem 
Cruciüxe knieend. Mit der Schlange, L C und 1509. H. 12 Z. 6 L. 
Br. 8 Z. 6 L. 
Schön und frei geschnittenes Blatt von Cranach's eigener Hand. 
Sehr selten sind die alten Abdrücke in Helldunkel. Die Strichplatte 
bekam im Rande später Sprünge, es kommen aber schwarze Abdrücke 
ohne dieselben vor. 
70) [B. 60. 8.78.] Die Predigt des hl. Johannes in der Wüste. 
Mit den sächsischen Wappen, der Schlange und 1516. H. '12 Z. 7 L. 
Br. 8 Z. 9 L. 
Die Abdrücke in Helldunkel sind sehr selten, und nicht minder 
jene im Schwarzdrirck, bevor die Platte sprang. Man muss auch diese 
zu den ersten zählen. Der Sprung geht von unten durch den rechten 
Fuss des Täufers mehr oder weniger weit. 
71) [B. 61. 8.79.] Die Enthauptung des Täufers Johannes. Der 
Henker fasst ihn bei den Haaren und zieht das Schwert. Mit L C. 
H. 15 Z. Br. 10 Z. 3 L. 
72) [B. 62. 8.80.] Johannes der Täufer enthauptet auf dem Boden 
liegend. Ein Kriegsknecht hebt das Haupt auf, und die Herodias 
kommt zur Thüre herein. Mit der Schlange und den Wappen. H. 12 Z. 
4 L. Br. 8 Z. 9 L. Ein Meisterwerk des L. Cranach.
        

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