Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1583515
L B_  L  Nr. 965-969. 289 
965. Louis Le Borne, Maler von Versailles, war Schüler von 
J. B. Regnault, und trat um 1820 zu Paris mit Werken 
OE ß auf. In jener Zeit wurde das Bild des Meleager, welcher 
' den Calydonischen Eber erlegt, mit Beifall belohnt. Le 
Borne malte historische Darstellungen und Genrebilder, und dann Land- 
schaften mit Thieren. Um 1828 lithographirte er eine Folge von Blät- 
tern mit Thiercn, welche bei Chaillou Potrellc erschienen. Auf solchen 
Lithographien kommen die gegebenen Buchstaben vor, qu. fol. 
966. Le Bel heissen zwei Porzellanmaler, welche in der zweiten 
Hälfte des 18. Jahrhunderts an der Manufaktur in Sevres 
0c ß  thätig waren. Der jüngere Le Bel malte Bouquets, Guir- 
ß landen u. s. w., und fügte zur Bezeichnung seiner Ar- 
 beiten die ersten Oursiven bei. Er erlebte das Jahr 1800 
nicht. Die zweiten Buchstaben findet man auf Landschaften, welche 
ein jüngerer Le Bel auf Porzellan gemalt hat. Er war ebenfalls in 
Sevres thatig bis gegen 1845. 
967. Lewis Boglover, Maler und Radirer, war um 1833 in Lyon 
ß 7 thatig. Er malte Landschaften, scheint sich aber nur einige 
   Zeit in Lyon aufgehalten zu haben. Folgende Radirungen 
entstanden daselbst: 
i) Landschaft mit einem Kreuz am Wege, rechts eine Kirche. 
Lewis Boglover 1833. First essay. H. 5 Z. 6 L. Br. 7 Z. 4 L. 
2) Folge von 7 Blättern mit Landschaften, Wasser und Figuren. 
Auf dem ersten: Suite de Sie: Croquis dlapres nature, graväe ä l'eau- 
forle pur L. Boglorer, qu. 8., gr. qu. S. und qu. fol. Auf etlichen 
Blättern kommen die Cursiven vor. 
968. Leopold Brunner, Landschafts- und Thiermaler in Wien, 
 23 der Sohn des gleichnamigen Blumenmalers, ist durch schöne 
Ji- ' Bilder in Oel und Aquarell bekannt. Auf Zeichnungen fügte er 
7840 zuweilen die Cursiveu LB bei, wir finden sie aber auch auf 
einem radirten Blatte, welches ein altes gesatteltes Schiifszugpferd 
vorstellt. Der steife Gaul steht nach links gerichtet auf einer Anhöhe. 
Links vorn liegen Steine. L. B. 1840. Wien. H. 4Z. 7L. Br. 6Z. 3 L. 
Dieser 1849 verstorbene Künstler hinterliess auch lithographirte 
Blätter in Tondruck. 
i) Croquis de Chcoauw par L2 Brunnen Wien 1843, Folge 
von 6 Blättern, k]. qu. fol. 
2) Die Ruhe nach der Gemsjagd, mit dem Portrait des Erzherzogs 
Johann und dessen Begleitung. Nach F. Ganermann (1847), gr. qu. 
roy. fol. 
3) Das kranke Pferd, für das Album der Wiener Künstler in 
eigenhandigen Zeichnungen. Wien 1844, gr. fol. 
4) Der Jäger mit dem Hunde in einer Landschaft, nach F. Gauer- 
mann, gr. fol. 
ä) Der Brunn aus Zell am See, mit Landleuten und Vieh. Nach 
F. Gauermann, qu. roy. fol. 
6) Thor von Meran mit Hirten und Vieh, nach F. Gauermann, 
und Gegenstück zum obigen Blatte, beide in Tondruck. 
959. Best und Leloir, Formschneider, scheinen durch dieses 
Monogramm ihre Namen angedeutet zu haben. Man findet 
ß es auf modernen englischen Holzschnitten. Best und Leloir 
arbeiteten früher mit Andrew in London, und liessen sich dann mit 
diesem in Paris nieder. Ein gemeinschaftliches Monogramm dieser 
drei Künstler s. I. N0. 228. 
Monogrammisten Bd. IV. 19
        

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