Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1583468
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955. 
der von Bartsch beschriebenen Radirungen ein. Dazu kommen dann 
auch noch die sechs Blätter, welche wir unter dem Monogramm ABK 
I. N0. 225, und 2534 beschrieben haben, unter ersterer Nummer als 
Erzeugnisse eines unbekannten Meisters. Im Anhange No.2ä34 nennen 
wir ein von R. Weigel im Kunstkatalog N0. 21,382 dem L. Backhuysen 
entschieden zugeschriebenes Blatt mit dem Zeichen. Eine von uns 
I. N0. 225 beschriebene Marine (N0. 6) hat die Adresse: tlAmsterdam 
by Carel Allardt op den Dom inde Caardt Winkel. Wenn C. Allardt 
der erste Verleger ist, dann kann von L. Backlmysen keine Rede seyn, 
indem Allardüs Thätigkeit um 1750 fällt. Der 1782 verstorbene jüngere 
L. Backhuysen hat keine Marine radirt. Das Bildniss unsers Meisters 
ist mehrmalen vorhanden: Brustbild von 1662 (30 Jahre alt), 1695 
(65 J. a), 1707 ('77 J.  nach einer Tuschzcichnung von J. Stoiker 
im grossen Formate gestochen, dann in Medaillen von J. Houbraekeu etc. 
Die kleineren Buchstaben LB findet man auf etlichen radirten 
Blättern der Folge B. No. 1-10, abwechselnd mit der Abbreviatur 
L. BAK. Um dem mangelhaften Artikel im Künstler-Lexicon nachzu- 
helfen, gehen wir hier näher auf die Blätter ein, und zwar mit Bei. 
behaltung der Nummern bei Bartsch. 
No.1-10. Die Ansichten des Y bei Amsterdam. II. 6 Z. 2-4 L, 
Br. 8 Z. 5--8 L. 
I. Vor der Schrift, vor den Nummern, und vor vielen Ueberar- 
beitungen, nach Weigel fast einzig.  
II. Mit dem Namen oder Zeichen, und mit den Nummern. Letztere 
wurden nach einer geringen Anzahl von Exemplaren ausge- 
klopft, und daher sind die Abdrücke mit den Nummern sehr 
selten. 
III. Die neueren Abdrücke von den noch vorhandenen Platten. Das 
Papier hat theils die französische Lilie, theils ist liolländisches 
Papier angewandt. Die älteren Abdrücke haben Papier mit dem 
holländischen Wappen. 
1) Marine mit einer Göttin, welche das Wappen von Amsterdam 
hält. Rechts am schwimmenden Fasse L. BAK. 
Unter dem Bilde sind sechs Verse, welche aber auf eine eigene 
Platte gestochen sind, wahrscheinlich von Backhuysen selbst, da er 
sichauch mit Calligraphie befasste. 
Zoo bouwt men hier aant" Scheepryk y 
De JVIoerbalk van den Staat en Steeden, 
Ten besten can't gemeen, en Leeden 
Van de Indiaansche Maatschappy: 
Zoo brengt men peerlen, wyd man teen in't andrer Landt; 
Da-ar Ifrislzts Leer, geleert, gestickt weerd, en geplant. 
. Ludolf Bakhuizen. 
2) Die Fischverkäuferin am Meeresstrande. Im Vorgrunde L. B_ 
INV., und am Anker 1701.  
3) Schiife im Meere. Am Pavillon eines Hauses LB. 
4) Ein Schiff mit vollen Segeln; am Horizont die Stadt Amsterdam. 
ä) Die beiden Fahrzeuge; am Bord des einen LB.  
6) Eine Yacht; am Pavillon ein Löwe und LB. 
7) Eine Barke mit Kiel. An der Fischreuse 4701, rechts am 
Pilocke L. BAK. 
S) Matrosen mit einer Barke beschäftigt. Rechts am Strande 
1,. BAKH 1701.  
9) Seehafen, an welchem ein Mann den Schiebkarren handhabt. 
Links LB 1701.
        

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