Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1583361
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LAN. 
923v 
925. 
in welchem die 
Br. 6 Z. 7 L. 
Buchstaben 
mehr 
nicht 
sichtbar 
sind. 
923. Lucs. Forentino ist oben unter dem Monogsamlp N0. 908 
E F- eingeführt, und wir haben auch auf dieses Blatt m1t _dem ge- 
 gebenen Zeichen aufmerksam gemacht. Es ist diess em roher 
Kupferstich mit der Büste des römischen Kaisers Sergius Galba, welcher 
N0. 4 beschrieben ist. S. 1. c. 
924- Pieter Aertsen, genannt lläange 152er; ietälfr Längeolgier, ist 
   im ersten ande o. un 1 einge- 
Langa _Pwr'. 1mm führt und wir verweisen auf jene Artikel. Hier 
Langepwr pmwvt- handelt es sich um die berühmten Küchen- 
stücke, welche Jacob lilatham gestochen hat. B. No.164-167. qu. fol. 
925. Luea. Giamberlano, Historienmnler, Kupferstecher und Doctor 
der Rechte von Urbino, hinterliess eine bedeutende 
 Anzahl von Blättern, welche in der Weise des Ago- 
, ' stino Carracci gestochen sind. Sie fallen in die 
Zeit von 1599-1641, und sind fast alle in Rom erschienen. Bartseh 
XX. p. 27 1T. beschreibt 114 Blätter, und glaubt, die Zahl von 331 Blät- 
tern, welche Marolles kennen will, sei übertrieben. Diess mag seyn; 
aber das Verzeichniss im Peintre-graveur ist nicht complet. Bnrtsch 
schreibt dem Ciemberlano die gegebenen Zeichen zu, in welchem Brul- 
liot I. N0. 143 den Namen dieses Meisters nicht finden will. Das M0. 
nogramm enthält die Buchstaben LA IV [Z 0, welche alle 111 Ciamber- 
lano enthalten sind. Das gegebene Monogramm findet man auf mehreren 
Stichen, ein anderes Bewandtniss hat es aber mit den Blättern, welche 
Rafael Sciaminossi nach B. Castelli gestochen hat. Auf solchen Blät. 
tern kommt ebenfalls das Monogramm vor, und Brulliot glaubt daher, 
letzteres gehöre einem Verleger an. Dieses kann allerdings der Fan 
seyn, dann ist aber Ciamberlano der Verleger der Blätter des Sciami- 
nossi. Unser Meister bediente sich auch eines aus CL bestehenden 
Zeichens, welches wir II. N0. 323 gegeben haben. In jenem Artikel 
sind Blätter genannt, welche Bsirtsch nicht vorgefunden hatte, und hier 
geben wir einen weiteren Nachtrag. 
1) Herzog Carl Anton de Guevara, Vicekönig von Neapel zu Pferd. 
Unten rechts steht das Zeichen, und im Rande: D. CAR. ANT.  
pro Catfa" Maißß Dux. H. 6 Z. 7 L. Br. 4 Z. 4 L. 
2) Jesus Christus und die Apostel, nach Rafael, Folge von 13B1ät. 
tern 1616. Diese schöne Folge ist sehr selten, fol. 
3) Die Stigmatisation des hl. Franciscus Seraphicus, nach J. Ba- 
roceio, gr. fol. 
4) Drei stehende Männer, welche singen, Gopie nach Marc. Anoton. 
B. XIV. p. 349. Unten in der Mitte das zweite Zeichen. H. 6 Z, 
5 L. Br. 4 Z. 7 L. Dieses Blatt ist sehr selten. 
5) Spielende Amoretten, theils auf dem Boden, theils in der Luft. 
Links unten: Jacobus Palma Inventar  1627, rechts das Monogramm, 
jenes II. N0. 323. H. 9 Z. 8 L. Br. 6 Z. 4 L. 
6) Die Gruppe des 'I_'oro Farnese, Composition von fünf Figuren. 
Im Rande ist die Beschreibung mit der Adresse: Romae apud Joseph. 
de Rubeis Superior. licencza 1633. Mit dem Zeichen, wie auf dem 
vorhergehenden Blatts. H. 18 Z. 10 L. Br. 13 Z. 10 L. 
7) Folge von 6 Blättern mit Ornamenten und Figuren in Friesform, 
mit der Dedication an Sigi cavß Cassiano dal Pozzo 1628. Rechts 
unten in der Ecke: Polvplzilus Giancarli Inventar. Lucas Ciamber- 
Ianus Fecit. H. 4 Z. 4 L. Br. 16 Z. 2 L. 
        

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