Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1583351
917- 
273 
da Perugia. Parte seconda. In Venelia 1636, p. 457 und 458. A. 
Moller liess sich in Danzig nieder, wo in den Sammlungen vortreff- 
liche Zeichnungen desselben aufbewahrt werden. Im Artushofe zu 
Danzig ist ein schönes Gemälde des jüngsten Gerichtes, mit dem Mo- 
nogramm I. N0 911. Auf dem Rathhause sieht man eine Ansicht von 
Danzig. Herr Pfarrer Th. Mundt besass zwei Zeichnungen: eine Ge- 
sangübung am Hochaltare, und ein Brustbild mit Mütze, beide mit dem 
Monogramme und der Jahrzahl 1591. Die Zeichnung, welcher Brulliot 
App. No. 74 das zweite Monogramm entnommen hat, stellt vier Männer 
unter einem Baume, und links im Grunde Bauten vor der Schenke vor, 
äusserst fein auf Pergament ausgeführt. A. Müller starb zu Danzig 1620. 
917. Lambrecht, auch Lamprechti und Lamprechts, malte Con- 
  versationsstücke un Bauernstuben in der Weise 
Lam' pmmt: l des Horemans, welche fast alle so stark nachge- 
Lamb- Pm-mt I dunkelt haben, dass sie werthlos geworden sind. 
Lambrecht lebte in der ersten Hälfte des '18. Jahrhunderts in Augs- 
burg, und in anderen Städten. Man findet Blätter in schwarzer Ma- 
nier, auf welchen die Abbreviatur des Namens vorkommt. 
918. Lambertus a Nozrt Jnuen. igäläänagllaftlynääcälgzsä5211x722: 
kündigung der Maria in einer Halle vorstellt. Unten liest man: Ant- 
werpiae Apud Gulielmum Sihzüz Beginnt Typoyraphunz, gr. qu. fol. 
Die Composition ist von Lambert van Noort, welcher irrig L. van Ort 
oder Oort genannt wird. Auf einem Gemälde im Museum zu Antwerpen 
steht Lambertus a Noorl Jnue-n: pingebul A? 1555. Die Verkün- 
digung Mariä. malte Theodor van Zyl 1559 für eine Kirche in Gouda 
auf Glas. Unter L. V. N. kommen wir auf ihn zurück. 
919. Lambertus Lomb. zlnuevttor, d- 1- Lanäbert Lßmbardus, 
steht auf einem Kupferstiche 
von Peter a. Meria, welcher den wunderbaren Fischzug vorstellt. Das 
Blatt "erschien 1558 bei Hieronymus Cock. qu. fol. 
QZÜ. Lucas Vorstarmann soll nach Florent le Comte, Orlandi, 
Gaudellini u. A. durch dieses Zeichen seinen Namen ange- 
L 1  deutet haben, es muss aber von dem ältesten Künstler dieses 
Namens die Rede seyn. Auf einem Kupferstiche mit Loth und seinen 
Töchtern in der Höhle steht: Lucas Aemil Vorstermann sc. Das Mo- 
nogramm besteht aus LA E V, und somit könnte es auf diesen Meister 
gedeutet werden. Wir finden aber weder ein Gemälde, noch einen 
Kupferstich mit demselben angegeben. 
921. Leonardo Aloiio Fosourini, Münzaufseher in Venedig 1778 
L A F_ -1779, fügte auf Stempeln die Initialen des Namens bei. 
  Vgl. Schlickeysen, Abkürzungen auf Münzen etc. 
922. Unbekannter Goldschmied, welcher im vorletzten Decen- 
LÄN nium des 15. Jahrhunderts in Oberdeutschland thätig war. 
Das gegebene Zeichen findet man auf einem roh gestochenen 
und schlecht gezeichneten Blatte, welches den hl. Georg vorstellt. Er 
sitzt in Rüstung zu Pferd, und durchbohrt nach links den Drachen 
mit der Lanze. Die Prinzessin steht in Mitte der Landschaft am Fusse 
eines Berges, auf welchem einige Gebäude sichtbar sind. Links im 
Grunde bemerkt man eine Höhle, in welcher der Wolf einen Cadaver 
verzehrt. In der Mitte unten ist das gegebene Zeichen sehr Schwach 
eingerizt. Bartsch beschreibt diese Vorstellung X. p. 24. N0. 44. und 
gibt das Zeichen nicht an. Er hatte daher einen späteren Abdruck, 
Honogrammisten Bd. IV. 18
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.