Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1583317
LA 
LAF. 
904- 
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Ginuta, welche auf dem Titel der Druckwerke gleichsam als Adresse 
vorkommt. Sie wurde auch von den Erben gebraucht, und daher 
kommt sie noch in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts vor, wie 
auf dem Titel einer Bibel, Venetiis, Junlae 1572, fol. Die Grösse 
der Buchstaben und der Lilie hängt von dem Format der Bücher ab. 
904. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten Hälfte 
L A des 16. Jahrhunderts thätig war. Frenzel beschreibt im Ca- 
'  talog Sternberg II. N0. 1248 ein Blatt, welches den Tod vor- 
stellt, wie er von links über das Blatt eine Weinrebe hält. Am Stamme 
des Weiustockes ist eine Noteutafel, auf welcher das Künstlerzeichen 
steht. In der Ferne ist die Ansicht von Como, qu.fol. Frenzel schreibt 
dieses Blatt einem deutschen Meister zu, welcher demnach Italien, und 
namentlich Como gesehen haben müsste. 
9Ü5. Jean Antoine Abbe de Maroulles, Zeichner und Radirer, 
Ixabbe de m gebdzn Meäsina 1e74,t begäb (sich behi Silbe? ätulf. 
WM d- m- illf svainiueläaäixxälldl final... Läittetfmei- 3331 
fAb- De mar- fasste sich mit der Architektur, und begann das 
Werk: Architecture frunpaise, welches J. Blondel fortsetzte. Die 
Abbreviatur des Namens findet man auf Blättern nach Zeichnungen 
des Parmigianino, welche in der Weise des Grafen Caylus radlrt sind. 
Starb 1726. 
996. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten Hälfte 
g des 16. Jahrhunderts in Italien thätig war. Man findet eine 
Copie nach Giorgio Mantuano, welche die Madonna vorstellt, 
wie sie dem Kinde die Brust reicht, B. N0. 4. Rechts oben ist das 
gegebene Monogramm, welches aus LAF oder EAF bestehen kann. 
Gegenüber ist ein anderes Zeichen, ähnlich jenem des Adam lllautuano. 
H. 5 Z. 4 L. Br. 4 Z. Wir finden dieses Blatt im Oataloge des Marchese 
Malaspina di Sannazaro II. p. 92 erwähnt. 
9Ü7. Unbekannter Kupferstecher oder Goldschmied, welcher 
_n_ zu Anfang des 16. Jahrhunderts in Italien thatig war. Sein 
i Q F Zeichen findet man auf einem Kupferstiche, welcher einen 
chimärischen Drachen, einen Löwen mit der Löwin und ein 
Krokodil vorstellt, fast auf weissem Grunde. Neben der Pfote des 
Löwen steht das Monogramm. H. 7 Z. Br. 11 Z. 6 L. Abbe de 
Maroulles schreibt dieses Blatt fälschlich dem Anton Fantuzzi zu, und 
Brulliot I. N0. 324 vermnthet unter dem Monogramme den folgenden, 
Luca Fiorentino genannten Meister. Unser Monogrammist erscheint 
unbeholfen, und lieferte nur eine rohe Copie der Hauptgruppe eines 
Stiches von Zoau Andrea nach Leonardo da Vinci. Es steht sehr 
im Zweifel, ob das Blatt von dem Träger des folgenden Monogramms 
herrührt, obgleich dieser auch rohe, ungeregelte Arbeiten geliefert hat. 
Wir nehmen zwei verschiedene Künstler an, von denen der eine oder 
der andere Händler war. 
9Ü8. Luca. Fiorentino soll nach Bartsch XIII. p. 388 der Kupfer- 
 km4 Stecher mit diesem Zeichen heissen, der genannte 
E]? A F- Schriftsteller kann aber keinen Grund dafür angeben. 
,l_ Der Meister erscheint als Nachahmer des Robetta, 
indem er in der ungeregelten Weise desselben arbeitete, 
"rx" aber sehr roh und noch ungeschickter. Er ist ein 
EFF E F schlechter Kupferstecher, und viellelcht auch als 
1  Händler zu nehmen, was aber nicht hmderte, seine
        

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