Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1583098
859. 
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Im ersten Drucke ist die Jahrzahl 15-17 verkehrt. Dann wurde 
sie gerade gestellt, und es fügte Martin Petri seine Adresse bei. Die 
späteren Abdrücke sind retouchirt. Es gibt auch eine täuschende 
Copie, welche Zani dem Jan Muller zuschreibt. 
'18) Christus mit der Dornenkrone in halber Figur. H. 3 Z. Br. 41], Z. 
19) Die Mater dolorosa, das Gegenstück zu obigem Blatte, beide 
mit Strahlenglorien und gegen einander gewandt. 
Diese Blätter kommen in der Ottley Gollection p. 42 als Bartsch 
unbekannt vor. 
20) Der Heiland mit der Dornenkrone und die hl. Jungfrau in 
halben Figuren, in der Weise des L. von Leyden geätzt und gestochen. 
Im Grunde ist Landschaft und der Oelberg mit zwei Kreuzen. Rechts 
oben L mit der Jahrzahl 1522 darüber. H. 4 Z. 10 L. Br. 4 Z. 
Die Wiederholung dieser Composition hat einen architektonischen 
Hintergrund. Der Initial L ohne Jahrzahl ist rechts hinter der hl. 
Jungfrau. H. 3 Z. 1 L. Br. 5 Z. 1 L. 
Beide Blätter sind äusserst selten. 
21) [B. 77]. Christus erscheint der Magdalena unter der Gestalt 
eines Gärtners. Links oben L, rechts 1519. H. 4 Z. 11 L. Br. 6 Z. 2 L. 
Die zweiten Abdrücke haben die Adresse des Martin Petri. 
22) [B. 78]. Die Rückkehr des verlornen Sohnes, ein seltenes 
Meisterstück in der Abstufung des Hintergrnndes, und der Durch- 
bildung der Gegenstände. Unten auf dem Tafelchen L. H. 6Z. S L. 
Br. 9 Z. 
Im zweiten Drucke mit der Adresse: M. Petra emc. 
23) [B. 82]. Die hl. Jungfrau mit dem Kinde auf dem Halbmonde 
in der Glorie mit fliegenden Haaren. Links unten L, rechts 1523. 
 
Es gibt eine gegenseitige Copie, in welcher die hl. Jungfrau das 
Scepter in der rechten Hand hält. 
24) [B. 84]. Die hl. Jungfrau mit dem Kinde in einerLandschaft 
sitzend.LUnten ein Täfelchen mit L und 1523. H. 5 Z. 6 L. Br. 
3 Z. 9  
Es existirt eine gegenseitige Copie. Die beiden anbetenden Engel 
sieht man gegen rechts. 
25. [B. 85]. Die hl. Familie in der Landschaft. Am dürren 
Baume ein Täfelchen mit L. H. 7 Z. 3 L. Br. 5 Z. 5 L. 
Dieses Blatt ist äusserst selten. Bartsch glaubt, es stamme aus 
der Zeit gegen 1508. 
26) [B. 107]. Die Bekehrung des hl. Paulus. Unten gegen rechts 
ein Täfelchen mit L. 1509. H. '10 Z. 7 L. Br. 15 Z. 4 L. 
Dieses bedeutende und seltene Blatt hat im zweiten Drucke die 
Adresse des Martin Petri, welche aber wieder weggenommen wurde. 
Als die Platte ganz ausgedruckt war, wurde sie aufgestochen, und die 
Abdrücke dieser Art sehen wie Copien aus. 
27) [B. 122]. Magdalena, wie sie sich an der Hand eines Mannes 
zum Tanze anschickt, figurenreiches und berühmtes Blatt In der 
Mitte unten auf der Tafel L. 1519 H. 10 Z. 8 L. Br. 14 Z. 7_L2 
Die alten Abdrücke dieses berühmten Blattes vor der Adresse sind 
äusserst selten. Dann folgen jene mit der Adresse des Martin Petri. 
Die gleichgrosse Copie mit mehreren ausdrucksvollen Köpfen erkennt 
man an den Doppellinien der Jahrzahl, welche im Originale einfach 
gestochen ist. Eine andere alte und seltene Copie, jvelßhe StI-JtS für 
Original verkauft wird, hat die Adresse: Joan. Amelzss. ex. _In einer 
gegenseitigen Copie ist Magdalena nach links gewandt. Drei andere 
Copien sind schlecht, so dass man sie leicht erkennt.
        

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