Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1582999
837 -843. 
237 
837. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der ersten Hälfte 
des 17. Jahrhunderts thätig war. Ein Blatt mit diesen 
Initialen, welche unten die Randlinie berühren, stellt 
die Vermählung der hl. (latharina vor. Der Künstler 
war mit der italienischen Schule vertraut, und lebte 
wahrscheinlich in Italien. Das Blatt gehört zu den Seltenheiten, kl.fol. 
838. Christian Joseph Krüger, Medailleur und Wachsbossirer, 
KB geb. zu Dresden 1759, gest. 1814, hinterliess Gepräge, auf 
' welchen die Buchstaben KB vorkommen. Er war Münzgraveur 
in Dresden. 
839. Karl Kuss, Historienmaler und Radirer, geb. zu Wien 1779, 
K R gest. daselbt 1834, behauptet im Künstler-Lexicon eine 
7807 ausführliche Sstelle, (ging wir läahen auch seine Blätter 
verzeic net. ie sin t ei s ra irt und thcils inA ua- 
Kwglo tinta. behandelt. Die Buchstabenilfß findet manqauf 
einem Blatte, welches Herknles vorstellt, wie er in der Wiege die 
Schlangen erdrückt. Links unten sind die Initialen, rechts die Jahr- 
zahl 1807, qu. 12. Das Zeichen mit der Jahrzahl 1810 steht auf 
dem Blatte mit dem Genius der Künste, welcher einen jungen Mann 
begeistert. 
84Ü. J. Kretschmer, Kupferstecher in Stuttgart, arbeitete für 
JQJ- SattleWs topographische Geschichte des Herzogthums Würtem- 
 5' berg. Stuttgart 1784, 4. Das Bildniss des Grafen Bruno, Abts 
von Hirschau, dann einige Blätter mit Ansichten von Kirchen, Grab- 
steinen etc. sind wie oben gezeichnet. 
841. Salomon Koninck, Historienmaler und Radirer, geb. zu 
Amsterdam 1609, hinterliess mehrere radirte Blätter im 
K  Geschmacke Rembrandts, welche Bartsch (Catalogue de 
Fm toutes les estampes de Rembrandt II. N0. 68-73) be- 
ä [(40 schreibt._ Auf diesen Blättern kommt der Name vor, es 
scheint sich aber auch das gegebene Monogramm KS auf 
ihn zu beziehen. Man ündet es mit dem andern, wohl aus Gf be- 
stehenden Zeichen auf einem radirten Blatte mit dem Brustbilde einer 
alten Frau mit der Pelzmütze. Das zweite Zeichen mit der Jahrzahl 
1640 bezieht sich höchst wahrscheinlich auf Gerbrandt van den Eeck- 
hout, welcher diese Büste nach der Zeichnung von Koninek radirt hat. 
Das Blatt ist sehr vollendet, kommt aber selten vor. Das zweite Mo- 
nogramm kann nicht Fecit 1640 bedeuten, so dass man den S. Koninck 
für den Verfertiger halten müsste. Im zweiten Bande N0. 14 haben 
wir ein Blatt mit dem alleinigen Zeichen beschrieben. 
842. Karl Schlotthauer, Landschaftsmaler, geb. zu München 1803, 
K gnacähte seine Studilen an der Akademie der genannten 
ta t, und unterna m dann Reisen in's ba erische Ober- 
1829" land, in welchem er reichen Stoff zu Gimalden fand. 
Auf Landschaften und Architekturbildern in Oel und Aquarell kommt 
das Monogramm vor, auch mit veränderter Jahrzahl. Schlotthauer 
wurde zum Professor der Zeichenkunst in Lindau ernannt. 
d 'K tenfabrikant welcher 
Wmllääsäßats: äußiiaztzääza; F. v. 3311m (die 
K' S. kupferstichgammlung der k. k. Hofbibliothek in Wxen S; 147) 
beschreibt ein Kartenspiel im Format der Trappola von 48 Blatt"?- 
Die Platten sind im Wiener Exemplare auf zwölf halbe Bogen m foho
        

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