Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1582979
824-830. 
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824. Franz Nikolaus König, Genremaler und Radirer, geb. zu 
M Bern 1760, gest. 1832, ist im zweiten Bande N0. 2309 einge- 
führt, und wir verweisen zunächst auf jenen Artikel. Das ge- 
oo 8! gebene Zeichen findet man auf einem Blatte in Tuschmanier, 
welches ein auf der Bank sitzendes altes Weib von zwei jungen 
Mädchen umgeben vorstellt, qu. 8. Auf kleinen radirten Blättern 
mit Landschaften und mit Köpfen von Männern und Thiercn ist das 
Monogramm in richtiger Stellung, so dass wir es unter NK bringen. 
825. Unbekannter Maler, welcher in der ersten Hälfte des 16. 
Jahrhunderts thätig war, und dem Bernhard van Orley 
zeit- und kunstverwandt ist. In der Gallerie des k. Mu- 
seums zu Berlin ist ein Gemälde, welches eine Reihe kleiner 
Darstellungen aus dem Leben Jesu enthält. Das Mittel- 
bild hat drei Abtheilungen. Oben ist die Verkündigung 
der Maria und die Darstellung des Jesiiskindes im Tempel, unten die 
Anbetung den Hirten, woselbst das Licht vom Kinde ausgeht. Mehr 
rückwärts ist Joseph beschäftigt, am Feuer die Windeln zu trocknen. 
Den Hintergrund bildet eine Landschaft, und auf dem Hügel erscheint 
der Engel den Hirten. Auf dem rechten Flügel ist oben die Flucht 
nach Aegypten, unten die Beschneidung Christi vorgestellt. Der linke 
Flügel zeigt oben die Abnehmung vom Kreuze, unten die Grablegung. 
Nach Waagen, Verzeichniss der Gemälde-Sammlung S. 194, kommt auf 
diesem Altärchen das gegebene Zeichen vor, und folgende Schrift: 
a? pn" m rri hen n"; feistrmher. Das Bild ist also von 152i. Nach 
dem von Direktor Waagen gegebenen Zeichen muss man eher Im, als 
Im lesen. 
826. Knoll und Riederer waren von 1777-1793 an der Münze 
K N) R in Nürnberg thätig, ersterer als Wardein, letzterer als 
   Münzmeister. Auf Münzen kommen auch die Buch- 
staben 1111i. vor. 
827. Garl Theodori, Kunstliebhaber und Kanzleirath des Herzogs 
E z? Maximilian in Bayern, malte Landschaften in Oel 
 I8  und Aquarell, und radirte auch solche in Kupfer. 
Etliche Radirungen stammen aus dem Jahre 1825, und sind mit den 
gegebenen Buchstaben bezeichnet. Der zweite ist als griechisches 
Theta zu nehmen, aber nicht so gebildet, wie Brulliot II. N0. 1804 
ihn gibt. Auch auf Aquarellen kommen diese Buchstaben vor. Theodori 
hatte entschiedenes Talent zur Kunst, und erhebt sich weit über die 
sogenannten Dilettanten. Er starb zu München 1857 im 69. Jahre. 
828. Als Münzzeichen kommen die ersten Buähstaben auf Näünzen 
vor, welche in Clausenburg geprägt sin , und sie be euten 
K'O' E Ifolos-Vdr. Eine russische Medaille auf die Wegnahme 
K- O- dreier schwedischen Fregatten unter Peter dem Grossen 1719 
zeigt die Buchstaben K. 0., und sie beziehen sich wahrscheinlich auf 
den uns unbekannten Medailleur. 
329. Die dänische asiatische Gompag-nie liess 1'746 Münzen 
K 0 D A C prägen, auf welchen diese Buchstaben Kongelik Oc- 
   '  troieret Dansk Asialiske Compagniv bedeuten- 
830. Wilhelm Körner, Stempelschueider in Cussel von 1804_. 
K  R 1833, hinterliess sehr schöne Gepräge! deren naßh Schlick- 
' eysen mit der Abbreviatur bezeichnet Sind. Körner war Hof. 
und Münzgraveur.
        

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