Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1582626
200 
Nr. 675- 
  h d M I '1 London, ist einer der 
s?) John Wwtjigtienzlälänviläetrfläelch; 21511311 Theil ihrer Kräfte der 
W W Illustration von belletrzstzschen und anderen Werken 
IU  Widmen. Die gegebenen Buchstaben Endet man auf 
Holzschnitteg in der Ausgabe der Poems of VW" Wordsworth, Lon- 
don 1859,  
Ü76. Isaak Walraven, Maler und Kilpferstecher, geb. zu Amster- 
J W  dam 1685, gest. 1764, war in mehreren Kunstzweigen 
 erfahren. Als früherer Goldschmied und Ciselenr 
jWMW IYÜJQC erlangte er im Modelliren Uebung, und richtete ein 
besonderes Augenmerk auf die Ornamentik. Seine historischen Gemälde 
haben Verdienst in der Composition und in der Farbengebung, doch 
gebricht es ihm an der Technik. Schön und niellenartig behandelt 
sind seine radirten und gestochenen Blätter mit Goldschmiedsmustern. 
Sie stellen Ohrgehänge, Kreuze, Vögel in Ornamenten, Carrilzntnren, 
Blätterwerk etc. in der Weise des Jakob Callot und St. della Bella 
vor, 16 und 32. Auf solchen Blättchen kommen die Cnrsiven J. W. fecit 
vor. Auf dem Blatte mit einem Schiffe steht: J. W. inv. et fec., 
qu. 8. Unter dem Monogramm WI kommen wir auf ihn zurück. 
677. J. Wasig, Kupferstecher, scheint gegen Ende des 17. Jahr- 
hunderts in Brüssel gelebt zu haben. Er stach Land- 
jqlvß  schafgen nach A. F. Boudewyns, oder Baudouin, wie ihn 
Brulliot irrig nennt. A. F. Boudewyns war Landschaftsmaler in Brüssel. 
A. F. Bandouin ist eine andere Person; wir kennen aber die Blätter 
des J. Wasig nicht, und somit ist uns der Zeichner nach seinem 
Namen nicht klar. Auf Wasig's Blättern kommen die Cursiven vor. 
678. Jeremias Wolif, Kiipferstecher und Kiinstliändler in Augs- 
ÜW  iburg, ist schon oben unter I.  ewcud.  Vmd. ge- 
wßu nannt, und wir haben von seinen zahlreichen _Ver_lags- 
artikeln gesprochen. Die Cursiven kommen auf geringen Bildnisseii 
vor, und dann auf Copien von Friesen nach Tettelin und Ferdinand. 
Sie schlagen in das Fach der Ornameiitik ein. 
679. Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1680-1690 in 
 Holland thätig war. Man ündet ein Blatt in 
 der Weise des S. Savary, welches einen Ge- 
lehrten am Tische in seinem Zimmer vor dem 
Buche sitzend vorstellt. Unten im Rande steht: DE GELEEBDE IN 
SYN KAMER, und die zwei holländischen Verse sind von Lud. Hondiiis. 
Links tiefer JW. sculpsit. H. 11 Z. 4 L. Br. 7 Z. 4 L. Dieses 
Blatt scheint nach Rembrandt gestochen zu seyn. Das Gegenstück 
stellt einen Studenten im Zimmer bei den Studierbüchern vor, mit der 
Unterschrift: Een Student in zzlin Immer. Tiefer steht: HR. sculpsit. 
F. de Wit ewcudit. Dieses Blatt ist von Heinrich Rokers. 
680. Ignaz Franz Weisbeck, Kiipferstecher, geb. zu _Nürnberg 
g"; um 1802, war Schüler von _F. Gäislär, _w(ildniete Haber 5611;: Kräfte 
dem Buchhandel. Blätter von seiner an sin in: uns ac s. wie 
Auswahl für Freunde, von J. A. Gotz. Nurjnberg, 1829. 8. Die 
Bilder dieses Werkes sind von J. Voltz gezeichnet, und von J. _C. 
Bock und J. Weisbeck gestochen. Das Bildniss des Hans Sachs ist 
mit den Gursiven bezeichnet.
        

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