Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1582615
670-674. 
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670. Jan Wynants, Landschaftsmaler von Haarlem, gehört zu den 
eminenten holländischen Meistern seines Faches, und 
z wir haben ihm desswegen im Künstler-Lexicon eine 
ausführliche Stelle gewidmet. Er liebte nördliche Ge- 
genden mit sandigen Höhen, reizenden Waldwegen, 
doch auch vegetationsreiche Fluren und weite Fernen. Ph. W0uver- 
man, A. van de Velde, J. Lingelbach, Th. van Thulden, F. Hals u. A. 
malten die Staffage in seine Landschaften, es kommen aber in der 
Mehrzahl nur einfache Landschaften vor, welche ohne Staifage minder 
anziehend sind. Man begegnet diesem Meister in allen grossen Gallerien, 
und der Besitz eines Wynants kostete nicht selten Tausende von 
Francs und Gulden. Auf seinen Gemälden steht öfter der Name, doch 
findet man auch Bilder mit den Initialen. Er behielt so ziemlich den 
gleichen Zug bei, und schrieb überhaupt den Namen regelmässig auf. 
Das Geburts- und Todesjahr des Künstlers ist nicht genau bekannt. 
Er war schon um 1640 ein Meister auf der Höhe der Kunst, und 
noch 1677 am Leben. 
671. Johann Amand Winek, Blumenmaler von Eiehstädt, übte 
seine Kunst in München, und stand auf einer 
lobenswerthen Stufe, obgleich er dem J. Mayer- 
hofer nicht gleichkam. Auf etlichen Gemälden 
' ' stehen die Initialen des Namens. Man findet 
deren in Schleissheim und in den Gtingen der k. Residenz. Auch in 
Privathäusern kommen Bilder von Winck vor. Der Künstler starb 
1820 im Spitale. 
572. Johann Jakob Wetzel, Landschaftsmaler, geb. zu Hirslanden 
bei Zürich 1781, hinterliess eine grosse Anzahl von 
417-  Prospekten in Gouache, und dann in Aquarell, welche 
mit grossem Beifall aufgenommen wurden. Er arbeitete Anfangs für 
die Institute des J.Walser in Herisau, und des H. Osterwald in Neuf- 
chatel, wo Lory Einfluss auf ihn übte. Von 1811 an arbeitete Wetzel 
in Zürich auf eigene Rechnung, und er hatte das Verdienst, die 
Aquarellmalerei auf eine hohe Stufe der Kunst zu heben. Auf mehreren 
Bildern in Wasserfarben, dann auf Zeichnungen in Bister und Sepia. 
kommen die Cursiven vor. Ein grosses Werk in Aquatinta und in 
Farben hat den Titel: Voyages pittoresques am: lacs de la Suisse 
et de Pltalie  mit 137 Prospekten. Zürich, Orell, Füssly et Comp. 
1820, 1828 fol. Im Künstler-Lexicon gehen wir weiter ein. 
673. James Ward, Landschafts- und Thiermaler in London, 
welcher 1859 im 91. Jahre starb, hinterliess viele 
Federzeichnungen, welche heroische Landschaften vor- 
stellen. Auf solchen Zeichnungen fügte er die Cur- 
siven ei, auf anderen kommt aber ein aus J WAR bestehendes Mo- 
nogramm vor. Unter diesem Zeichen gehen wir etwas weiter ein. 
074- Jean Jnles Worms, Zeichner und Maler zu Paris, erscheint 
 f oben No. 640 mit einem Monogramme, und wir können 
f  nur sagen, dass in der Pariser illustrirten Zeitung (Ulllu- 
stration) Holzschnitte mit den Buchstaben J W vorkommen. 
Letztere treten weiss und auch schwarz hervor. Abklatsche von den 
Originalplatten findet man in: Bilder der Zeit, eine zllustrirte 
ghäolnik der Gegenwart. Leipzig und Dresden, Paineäs Anstalt 1855 
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