Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1582504
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IVS-IVV. 
626- 
629. 
526. Jean Valdor, auch Waldor, Kupferstecher, geb. zu Lüttich 
I V q 1 1590 oder 1602, hinterliess viele zart gestochene Blätter, 
I" V" E] und darunter solche mit halben Figuren von Heiligen, auf 
   welchen die Buchstaben I. V. S. vorkommen. Man muss 
aber die Knpfcrstiche des Johann van Sande unterscheiden, welcher 
Seine Blätter eben so zart behandelte, und zu Anfang des 17. Jahr- 
hunderts in Frankreich lebte. Viele Blätter von J. Valdor sind in: 
Les Triomphes de Louis {e Juste XIII. du Nom, Boy de France 
et de. [Vavarre  w. Le tuut lraduft en Lalin pur le R. P. Nicolai. 
Ouvrage envlrepris et finy pur Jean Valrloo- Liegeois, Calcographe 
du Boy. Paris, A. Eslienvze 1649, grxfol. Dieses seltene Werk be- 
steht in drei Theilen. 
627; Jacobus van Schley oder van der Schley, "Zeichner und 
11m9 q Rupferstecher, geb. zu Amsterdam 1715, gest. 1779, war Schüler 
  J vnn B. Picart, und hinterliess viele Blätter in der Weise des- 
selbenfi lDoch hmusste er gewöhnlich für Buchhändler arbeiten, und 
innn niet (a er fast nur in literarischen Werken Blätter mit den 
Cnrsiven Zu seinen Hauptwerken gehört das Bildniss des A. B. Prevot 
Aumonier du Prince de Conli. J. v. Schley Slfulp. 1746, fol. 
628. Jan van den Velde auch J. van de Velde, J. van Velde 
 J y y und .11. V. Velde, Maler und Kupferstecher, 
w; e?   ist oben unter dem Monogramm J V N0. 526 
bereits eingeführt und wir verweisen zur 
  näheren Orientirung auf jenen Artikel. J. van 
den Velde hinterliess eine grnsse Anzahl von landschaftlichen Blättern, 
welche in ihren engen Strichlagen und in der dadurch erzielten _Wirkung 
lianfig an die Arbeiten des H. Goudt erinnern. Er war ein guter 
Zeichner, und daher sind ihm viele Blätter auch der Composition nach 
eigen; doch stach er auch nach holländischen Meistern seiner Zeit, 
iiamliäh der erätenIHalfäe des 17. Jahrhunderts. Auf mehreren Blat- 
ern ommen ie iiitia en vor, im Allgemeinen fügte er aber den 
Namen bei. Man muss indessen zwei Künstler dieses Namens unter- 
scheiden, wie wir schon unter dem Monogramm bemerkt haben. Eine 
Felge von Ansichten : Amocnissimue uliquot regiunculae  Joanne 
Veldzlo Jurizore delineatac e! in lucem cdiilae a N. J. Visschero, 
zgäyegpgezgäggt Mine 11665 1,1; ist von hdem Jhxiligeren äftll ilrnn tVelcgs, 
 cass er ä ere wo (er ziter ama s nic me r 
am Leben war. Ini Künstler-iiexicon haben wir viele Blätter ver- 
zeichnet, es wurde aber früher nur Ein J. v. d. Velde angenommen. 
629. Isaekuven der Vinne, Zeichnei- und Radirer, geb. zu Haarlem 
 166a, gest._ 1740,_hinterliess Landschaften und architekto- 
7919) Vf, iiische Ansichten in Aquarell. und eine Anzahl von radirten 
  1  Blattern, deren" er ebenfalls in Färben ausmalte. Er hinter- 
liess eine Folge von 1b Blattern mit Ansichten aus der Umgegend von 
Hwirlem mit Stalfage von Figuren und Thieren, Carossen, dann auch 
Wasserfahrten und anderen Beschäftigungen in Cnnälen. Auf dem ersten 
Blatte steht: Gesagten Buyteri Haarleni Gedaan Dpor J. V.  Jedes 
der übrigen nummerirten Blntter hat_im Ilftzinde die holländische Be- 
nennung der dargestellten Ansicht, die Initialen kommen aber nicht 
vor. Im RigaPschen Cataloge werden die Radirungen einem uiibe- 
kannten J. V. V. zugeschrieben, wir haben sie aber im Künstler- 
Lexicon dem Isaak van der Vinne vindicirt, und verweisen auf den 
angezogenen Artikel. Zu den daselbst N0. 17-20 erwähnten Ansichten
        

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