Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1582493
IVR 
IVS. 
620- 
4325. 
187 
ÖZÜ. Jan van Itavenzwaay Gisbertszoon, Landschaftsmaler von 
JW Hilversum, der Neffe des folgenden Künstlers, und 
 Schüler desselben, machte seine Studien in Drenthe 
und Gelderland, und bereiste auch einen Theil von 
Deutschland. Seine Landschaften erinnern daher an jene Gegenden. 
Auf Gemälden und Zeichnungen kommen die Cursiven vor. Dieser 
Künstler starb zu Boppart den 3. December 1849 im 39. Jahre. Immer- 
zeel ist ini Irrthum mit ihm. 
621- Jan van Ravenzwaay, Landschaftsmaler, geb. zu Hilversuni 
1790, war Schüler des berühmten P. G. 
van Os, und bereiste Belgien, die Schweiz 
(  und Deutschland. Er malte wie sein Meister 
9 X _ Landschaften mit Viehheerden und einzelnen 
Hausthieren, welche in verschiedenen Gabi- 
neten aufbewahrt werden. Auch seine Zeich- 
nungen sind zahlreich. Auf solchen, dann auch auf Gemälden illl gel 
und in Wasserfarben, kommt das Zeichen mit etwas abwec se n en 
Schreiberzügen vor. Ravenzwaay lebte in seiner früheren Zeit zu 
Westerborg im Drenthekchen, wurde 1822 Mitglied der Akademie in 
Amsterdam, und bildete da mehrere Schüler. Er war noch 1861 am 
Leben, und wie immer als Künstler geehrt. Iinnierzecl giblt] sein Bild- 
niss, nennt ihn aber irrig Ravenswaay, wie Ch. Kramm be auptet. 
622. Juriaan van Streek, geb. zu Amsterdam m32, malte Bild- 
nisse, aber mit weniger Erfolg als Blumen und Früchte, und 
w leblose Darstellungen, sogenannte Stillleben. Auf solchen Gä- 
 mälden kommt das Monogramm vor. J. van Streek starb 167  
523. Jan van Schoorel, geh. zu Alkmaer 1495, gest. 1562, soll 
I V S der Urheber eines Bildnisses seyn, welches 1853 zu London 
' ' ' aus der Collcction Bayntun zum Verkaufe kam. Das Portrait 
ist jenes eines Arztes in schwarzem Gewande mit Barret. Den Grund 
deckt ein dunkler Vorhang, bis auf ein Stück Landschaft. Der Ver- 
fasser des Cataloges der Sammlung erklärt die Buchstaben I. V. S. auf 
Jan van Schoorel, und wird wohl einigen Grund dazu haben. Das 
Geegtäistügkhisfttjengsßäiifergägu, welche in der Hand einen Zettel trägt 
mi er c ri :   
624. Jan van Somer, Maler und Stecher in Schabmanier, geb. 
zu Amsterdam um 1645, hinterliess eine ziemliche Anzahl 
 " "w von Blättern, welche vor 16_70 fallen, also noch in die Zeit 
der Erfindung der schwarzen Manier hinaufreichen. Die meisten tragen 
den Namen, andere sind mit einem aus 1 VS bestehenden Monogramme 
versehen, welches wir aber unter VS] bringen. Auch die Initialen 
I VS kommen vor. Ein Blatt mit diesen stellt einen Mann beim 
Kruge vomswije er der icrunkenen Frau zuspricht. Adrian v. Oästzäde 
inw. I.V.   kl. fo. Ein anderes Blatt stellt Susanne un ie 
beiden Alten vor. P. P. Rubens pinwit.  1. V. S. fecit.  E. Coopef ex. 
H. SZ. 4L. Br. 7 Z. Die Initialen können auch schwarz auf weissem 
Grunde erscheinen. 
525. Ignaz Joseph Schaufel von Aham, auch Schaufel und 
I V S Scheiifel, Medailleur in München 17138-11812, ISÄ lgpktef 
   1.1. S. ein eführt, und wir verweisen au Jenen ri e. 
Seine Werke sind ziämlich häufig, aber nur selten kommen die Ini- 
galen I. V. S. darauf vor. Die Medaillen fallen in die Zeit seiner 
obilitirung.
        

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