Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1582388
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IVG-IVH. 
581- 
3585. 
Dann lithographirte und radirte er auch einige Blätter. Von letzteren 
nennen wir: 
i) Ein sitzender Bauer mit dem Kruge, qu. fol. 
2) Ein sitzendes Fischweib mit dem Hute, qu. fol. 
3) Eine Landschaft mit Reisenden, qu. fol. 
4) Reisende und Jäger mit Hunden, qu. 8. 
581. Jan van Goyegö Landschzäits- iindcltgiarineilnaler, geb. zu 
Le den 15  gest. im aag v5), interiess eine ziem- 
 4642 liege Anzahl von Gemälden und Zeichnungen, er be- 
Cjß IQIJ". diente sich aber öfter eines aus VG bestehenden Mono- 
gramms statt der Buchstaben JVG. In der Gallerie 
des Grafen Nostiz in Prag ist ein Gemälde mit einem Seehafen bei 
Gewitterstnrm JVG 1642 bezeichnet. In der Sammlung des Conferenz- 
rathes Bugge in Copenliagen war bis 1845 eine Landschaft mit einer 
Kirche und Windmühle und Vieh am See, Welßlle mit den Initialen 
und der Jahrzahl 1645 versehen ist. Heinrich Spilman Stach zwei 
Zeichnungen des van Goyen, auf welchen J. v. G. pinar. steht, qu. fol. 
582. Jan van Hamen oder Hammen, Genremaler, wurde 1:596 
  zu Madrid geboren, wo sein Vater, ein gleichnamiger 
x   Blumenmaler, als Bogeiischütze in königl. Diensten 
7 9 stand. Er malte Bilder in der Weise des Peter de 
Laer, niid besonders Blumen und Früchte, welche den Lope de Vega 
zum Lobe stimmten. Der Kiinstkenner James Hazard schreibt das 
gegebene Zeichen einem J. V. Hamme zu, und Brulliot I. N0. 2333 
glaubt, es handle sich um den vouVelasco erwahnten Juan van Hamen. 
Allein der Catalog des Real Museo lasst den Jiian Van der Hamen 
1632 sterben, und somit kann er kein Bild iiiit der Jahrzalil 1649 
gemalt haben. Wie gesagt, handelt es sich aber um Vater und Sohn, 
und somit könnte der Vater 1632 gestorben seyn, da unter dem Jahre 
1660 wieder der Tod eines Juan van Hanien gemeldet wird. Nur der 
jüngere Meister dieses Namens kann Bilder in der Weise des Peter 
de Laer gemalt haben, und es fragt sich nun, ob das Monogranini 
auf solchen oder auf Blumenstücken vorkommt.  
583, Gerard van Herp, G. Herck und G. v: Herp haben wir 
III. N0. 1602 als miitlimassliche Träger dieses Zeichens ge- 
naniit, und diejenigen, welche das Monogramm nicht mit Un- 
recht unter JbH aufsuchen wollen, verweisen wir auf Jenen 
Artikel.  
534._Unbeka.nnter Zeichner und Radirer, welcher um 1_760 
M  in den Niederlanden lebte. Man findet landschaftliche 
7M" Zeichnungen mit dem Monograinme, und dann auch ein 
schön radirtes Blatt mit der Ansicht eines Dörfchens am Flusse, i_n 
welchem sich die Kirche und das Wirtlishaus bemerklich machen. Mit 
dem Zeichen und dem Beisatze im). e! fec. 1761. 
585. Johaänn Vßßllhnllßhtßnbllrglä Odää: Hugtenbuägk, Ilgläallerr  
Ra irer e au tet unter eni onogramm  o. 
I. V.  eine Stelle, llIHlJWif verweisen zur Orientirung auf dieselbe. 
Der Künstler zeichnete aber auch I. H. und LHB, so _dass_er uns in 
diesem Werke öfter begegnet. Bartsch V. p. _40l beschreibt die radirten 
Blätter Pluchtenburghls, und darunter auch Jene nach  van derMeulen 
mit Darstellungen aus der Kriegsgeschichte des Konigs Ludwig XIY. 
von Frankreich. Auf einigen dieser grossen Blätter kommen die Iiii- 
tialeii I. V. H. vor.
        

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