Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1582160
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IT 
ITB. 
496-499. 
die Jahrzahl 1618, später wurden aber die Blätter beider Folgen in 
eine geordnet, und die Jahrzahl 1618 in 1619 geändert. H. 4 Z. 4 L. 
Br. 2 Z. 9 L. 
Eine Folge von 12'Blättern wurde von der Gegenseite mit der 
Nadel und dem Stichel copirt. Auf dem Titelblatte steht: Amstela- 
damz" Apud Fredenfcum Dewit. Diese Copien sind seltener, als die 
Originale. 
496. Johann Thiinckel, Goldschmied und Kupferstecher, war um 
I T 1661 in Deutschland thätig. Er hinterliess eine Folge von 
  sechs Blättern mit Arabesken von Blumen als Muster für 
Goldschmiede. Auf dem ersten Blatte steht: Johannes Thünckel 1661. 
H. 6 Z. Br. 4 Z. 10 L. Dieser Meister ist ganz unbekannt geblieben. 
497. Medailleure und Illünzmeister, welche Gepräge I. T. signir- 
L T ten. Ihre Namen zählt Schlickeysen auf, wir gehen aber 
I T' F P etwasI weit? ein. N 1 d A _1 
   oan ramcntano Münzmeister in ea e uu qm a 
1490 4500. ' p 
Johann Tuchmann, Münzmeister in Reichenstein 1610, und in 
Bernstadt 1621, verband die Buchstaben IT gewöhnlich in der Art, 
dass man HT lesen kann. 
Johann Thnn, Münzmeister in Gotha 1690-1727, fügte den Ini- 
tialen theils die gekreuzten Zainhacken bei. Er prägte die Münzen 
und Medaillen des Herzogs Friedrich II. von Gotha, wozu G. Wermuth 
die Stempel schnitt. Die Medaillen oder 'I'lialer mit den sieben Bild- 
nissen der Prinzen des Herzogs Ernst zu Gotha 1690 und 1691 gibt 
Tentzel Tab. 64 No. 3 und 4 in Abbildung. 
Jonas Thiebaud, Stempelschneider, geb. zu Genf 1695, arbeitete 
in seiner Vaterstadt, zu Neuenburg, Stuttgart, St. Gallen, Appenzell, 
und kam 1740 nach Augsburg, wo er 1769 starb. Er schnitt die 
Stempel zu den Augsburgischeu Thaleril mit dem Bildnisse des Kaisers 
Carl VII., auf welchen 1. T. vorkommt. Der Revers gibt eine Ansicht 
von Augsburg. Auch schöne Medaillen findet man von ihm. Darunter 
ist eine Denkmünze auf die Vollendung des Klosterbaues in Ottobeuern 
I. T. gezeichnet. Der Künstler bediente sich auf Geprägen auch eines 
aus TI bestehenden Honogramms und der Initialen ITF. 
498. J. Tepplar, Formschneider in Wien, arbeitete einige Jahre 
im Atelier des Blasius Höfel seines Meisters, wurde a er 
y 4c. von'1848 an in der k. k. Irfofbuchdrtickerei beschäftiget. 
In Druckwerken findet man schöne Blätter von seiner Hand, und dar- 
unter sind solche mit den Initialen des Namens. 
499. Unbekannter Kupferstecher, welcher um die BMitte des 
i.  x-Ir M t s w: n  16. Jahrhunderts in rankreich 
x JACK an Ttvf B thätig war. Bartsch IX. 11.150 
zählt ihn zu den deutschen Meistern, und beschreibt das Blatt mit 
diesem Rebus mangelhaft, was auch bei Brnlliot II. N0. 2878 der Fall 
ist, Das Hündchen hat Bartsch weggelassen, und somit auch Brnlliot. 
Dieses Blatt, in Stich und Composition entschieden französisch, gibt 
die perspektivische Ansicht vom _Innern eines massiven runden Ge- 
häudeg mit dreifachen] Umgang _m1t Säulen, Würfelkapitälen, welche 
Kreuzgewölbe tragen, und mit eisernen Stan5611_ Ode? Schleudern unter 
sich verbunden sind. Sieben Männer wandeln in dem Gälialllin 
        

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