Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1582059
ISF-ISH. 
452- 
458. 
143 
Ignaz Joseph Schaufel oder Schaufel, Medailleur in München 
1768-1812, zeichnete I. I. S. und I. S. F. Wir verweisen auf den 
Artikel unter I. I. S. 
452. Johann Schweizer, Maler und Kupferstecher von Zürich, 
 war um 1645-1670 thätig. Wir haben seiner schon oben 
   No. 421 erwähnt, und bemerken daher hier nur, dass man 
die Cursiven J. S. F. auf gestochenen Bildnissen finde. Schweizer ge- 
hört zu den niittelmässigen Künstlern ieineä Zeit. 
Wenn die Buchstaben J.S.F. au Bil nissen von Bischöfen in 
Bamberg und von Deutschordensmeistern vorkommen, so beziehen sie 
sich auf Johann Salver, welcher oben unter den Cursiven JS ein- 
geführt ist. 
453- James Gillray, Maler und Kupferstecher in London, der 
JSGyd) w F zu seiner Zeit berühmte Qarricaturcnzeichner, ist unter 
    J. G. III. N0. 2409 eingeführt, und wir verweisen auf 
jenen Artikel. Die gegebenen Buchstaben, auch kleiner mit inv._ et 
fecit, kommen auf den zahlreichen Carricaturen in der Zeitschrift: 
London und Paris, vor. 
454. Johann Samuel Götzinger, Medailleur, geb. zu Ansbach 
I S G 1734, gest. daselbst 1791, stand in Diensten des Markgrafen 
   von Ansbach, und schnitt Stempel zu Münzen und Medaillen. 
Auf solchen kommen die Initialen I. S. G. und  allein vor. Ein Thaler 
mit dem Brustbilde des Carl Wilhelm Friedrich von Zollerii, Burg- 
grafen von Nürnberg 1754, ist I. S. G. gezeichnet. 
455. Der unbekannte Kupferstecher mit diesem Zeichen wird 
von Christ eingeführt, mit der Bemerkung, dass man sein 
w Zeichen auf kleinen Landschaften finde. Wir haben nie 
1b H ein Blatt gesehen, Christ spricht sich aber bestimmt aus, 
und somit müssen wir die weitere Entdeckung einem 
anderen überlassen. Brulliot geht darauf nicht ein, und Heller fügt 
dem Zeichen nur bei: Kupfersteclier. 
456. Unbekannter Maler, welcher irgendwo in Bayern gelebt 
l S H haben dürfte. Zu Alt-Mühldorf ini Bezirksgerichte Mühl- 
 ' ' dorf ist in der Kirche ein Altarwerk mit Flügeln, auf 
welchen Heilige vorgestellt sind. Unten auf einem der Flügelbilder 
ist ein Zettel mit den Buchstaben I. S. H. Man wollte darunter den 
Hans Holbein jun. erkennen, allein_ dieser Künstler hat als Knabe 
von 12 Jahren kein Bild für Alt-Mühldorf gemalt. Andere riethen 
auf Johann Sigmund Holbein, an welchen auch nicht zu denken ist. 
457. Der Formschneidvärhmit dieäem Molnolgramnie ist glltlglo. 1127 
      einge ü rt un wir a. en seine ä er ver- 
   zeichnet hiamlich "ene in dem von Stephan 
 _Plank iii Itoni gediiuckten Büchlein über die 
 Entstehung dieser Stadt. Die Vermuthung, dass 
kg,  unter I, S. Jakob von Strassburg zu verstehen 
{XX  sei, mag man theilen oder nicht, SOWIE Jeflg, 
nach welcher H. I. den Zeichner andeuten soll. Im Uebrigen vgl. III. Norl 1M. 
 onas Su derhoef Zeichner und Ku ferstccher, ist oben 
458 J y , unter den Ciirsiven IS N0. 420 
eingeführt, und wir verweisen vor- 
 ÄÖ f  erst auf jenen Artikel. Hier han- 
"444"  delt es sich nur um einen einzigen 
Kupferstich, welchen man hie und
        

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