Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1591981
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4129- 
4134. 
4129- Obiges Zeichen, aber kleiner und noch nicht ganz genau, 
findet man auf einem Blatte, welches eine Dame 
 K und einen Ritter im Gespräche zeigt. Erstere hat 
t ein Hündchen auf däm Scheossea uiigttsvendetlslilch 
r    .c er 
 "um gegen ten links am aume sitzemen i ei, we 
"mü-nv" eine Lanze hält. Im Grunde sieht man eine Burg, 
mehrere Gebäude und Felsen. Unten gegen die Mitte ist das Täfelchcn 
mit den Buchstaben SH (IV  duiählgvelcbäsäin (tlloldcbarläiigresllästräment 
gesteckt ist. Das rechte 0 ere c wir urc as 81' er ame 
bedeckt. H. 4 z. 2 I. m. 2 z. 7 1..  
Brulliot I. Nr. 25114 beschuldigt denslijineckin (Neu; äachricliten 
p. 384) das Monovramm fälschlich mit  geve en zu a en, a _ein 
es scheint dennochb ein verschobenes H_1m_Täfälchen zu stehen. nicht 
SJV, wie bei Brulliot. Das Zeichen ist in der Form des Originals 
schwer zu copiren und daher gelang auch obige Copie nicht vollkommen. 
 Sebastian Habenschaderi, Thiermaler und Radirer z_u 
München, geb. 1813, gest. 186i, versächltelsich auch gut 
S H Erfolg in der Thierplastik von k einen er iitnissen, wo ei 
er vorzugsweise die wilden Thiere des deutschen Waldes 
zum Gegenstand seines Bossierholzes nahm. Auf plastischen Werken 
dieser Art stehen die Initialen SH. 
4131- Unbekannter Zeichner und Kunferstecher. blau findet 
SH im) das Mouogramm auf kleineuh Vignetten und lanzjlzleuilen, 
 Brulliot verinuthet dass soc e von einem ranzsisc en 
Künstler des 17. Jahrhunderts ,herrühren. 
4132. Sebastian Huggenberg, Medailleur zu Salzdahlen um 1690, 
S H signirte Arbeiten seiner Hand mit S. H.   
' ' Auch Samuel Hanhardt, Stempelschneider zu Basel, zeich- 
nete mit vorstehenden Initialen. 
4133- Schradre, Maler an der Porzellan-Manufaktur zu Sevres 
JIÄ in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, im Landschafts- 
- . und Vögelfach. 
4134- Sebastian Habenschaden dürfte vielleicht auf ein radirtes 
Jg Blättchen mit diäeln bnur OElIUQGTItTIlJED _und leiflbtijltrstarktcleln 
Initialen Anspruc n en. s ste t einen nac in s geric  
teten Kopf eines Kalbes oder jungen Stieres vor. Links gegen unten 
bemerkt man noch schwächere Striehelehen, welche tur ein II genom- 
men werden können. Der Kopf ist sehr gut gezeichnett fast ganzlich 
ohne weiss gelassene Lichter. Die beleuchteteren Theile sind mit weiter 
auseinander gehaltenen Strichlagen_l)edeckt,_ ll'l den Schatten dießchraf- 
iirungen eingeführt. Das Ganze ist auf einmal geatzt, und die Voll- 
endung behielt der Künstler der Scbneidnadel oder dem Stichel bevor. 
'Es mag sich daher um einen ersten Aetzdruck handeln. H. 2 Z. 6 L. 
Br. 2 Z. 2 L. 

        

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