Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1591944
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4104. 
4102- Unbekannter Kupfersteoher, welcher um 1524 in Deutsch- 
S6 land thätig war. Bartsch VIII. pag. 21 beschreibt ein Blatt, 
Passavant IV. p. 113 fügt ein zweites hinzu. 
1) Der Stindenfall. Adam pflückt die verbotene Frucht, um sie 
Eva zu reichen. Rechts ruht ein grosser Hirsch am Fusse des Baumes, 
vorn links ist ein I-Iund. Unten gegen links das Zeichen. H. 5 Z. 
9 L. B124 Z. B. 1. 
2) St. Hieronymus. Er kniet vor seiner Höhle am Fusse eines 
Crnciüxes und hält mit der Rechten einen Todtenkopf, während er 
mit der Linken mit einem Steine die Brust schlägt. Links der Kopf 
des Löwen. Im Grunde rechts ein Schloss über Gehölz. Unten das 
Zeichen mit 1524. H. 3 Z. 1 L. Br. 2 Z. 10 L. P. 2. 
4103- Unbekannter Goldschmied, welcher in Nürnberg thätig 
war. Börner fand mit obigen Initialen ein seltenes 
4 Q 2 Ö h; Blättchen, worauf zwei kleine und drei grössere 
a 1D Blumen vorgestellt sind, deren Stengel aus sich 
windenden Blättern hervorkommen. Ohne Abstufung 
der Schatten gestochen. H. 1 Z. 8 L. Br. 1 Z. 10 L. 
4104. Unbekannter Formschneider, welcher um 1550-1570 
S gearbeitet hat, entweder in Frankfurt 
A _A oder in Nürnberg. 
IJQG lägl  Das erste Zeichen gibt Heller, Werke 
des A. Dürer II. pag. 564. Er will es 
auf einer originalseitigen Copie der Fusswaschung aus Dürer's kleiner 
Passion gefunden haben, es scheint uns aber, dass dieses Blatt von 
dem Formschneider G. S. ist, da das Maass mit den Düreüscheix Copien 
desselben stimmt. II. 7 Z. 9 L. Br. 5 Z.  L. Das Original ist 
kleiner. 
Das zweite Zeichen bringt Bartsch, P.-Gr. IX. p. 438, scheint es 
aber nicht genau gegeben zu haben. Man findet es auf drei Blättern 
in folgendem Werke: Des Fürsten Georg von Anhalt, Domprobst 
zu Magdeburg Predigten und andere Schriften. Frankfurt am Mayn, 
durch Weygand Han und Georg Raben 1561, fol. Dieses Werk 
enthält sieben Blätter, aber nur folgende sind bezeichnet:  
1) Judas verräth den Heiland durch einen Kuss. 
2) Christus vor Caiphas. 
3) Die heiligen Frauen am Grabe. H. 3 Z. 10 L. Br. 5 Z. 1 L. 
Das dritte Zeichen steht auf einem grossen Blatte mit einer Reiter- 
schlacht zwischen Brannschweigern und llrzindenburgern, zu welcher 
wahrscheinlich gedruckter Text gehört, so dass wir jenen Holzschnitt 
haben, welcher in MeusePs neuen hliscellen S. 48-1 wie folgt angegeben 
wird: Conlrafactur der andern Schlacht, so Marggraf Albrecht 
der Jünger verloren durch Herzog Heinrich von Braunschweig 
den 11 Seplembris 1553 Jar. Unten: Zu Nürnberg bey Steffen 
Hamer. Links unten in der Ecke sind nach Meusel die Buchstaben 
S G, und auch auf unserm Schlachtbilde kommen sie an jener Stelle 
vor. Die Inschriften des Illattes nennen Heinrich von Braunschweig 
und M. Albert. Darunter ist nun der Markgraf Albert, genannt 
„Alcibiades", zu verstehen. 
Diese Darstellung besteht aus zwei Blättern. H. 7 Z. 11 L. 
Br. 24 Z. 
In obigem Texte ist von einer zweiten Schlacht die Rede. Stefan- 
Hamer könnte daher ein Gegenstück herausgegeben haben. Desswegen
        

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