Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1591858
4048- 
4049. 
1123 
betreffenden Documente gibt N. Pietrucci, Biografia degli arlisti 
Padovani 1859 p. 258 ff.,_im Auszuge. 
Die Buchstaben SE kommen auf keinem Gemälde vor. Auf einem 
Bilde der Madonna mit dem Kinde im Besitze der Familie des Grafen 
Lazzara steht: Opus Squarcioni pictoris. Auf einem graziösen Ge- 
mälde des Palastes Buzzaccarini zu Padua steht: M." Squarcioni 
Francisci opus. In der Gallerie Manfrini zu Venedig ist eine Ma- 
donna mit dem Kinde und einem Verehrer: F. Squarcione 11m7. 
Derselbe Name mit der Jahrzahl 1480 steht auf dem Bilde mit 
St. Domenico und drei Mönchen an der Tafel von Engeln mit Speisen 
bedient, ehedem im Hause Melvezzi, jetzt im Museo Ercolani zu 
Bologna. 
In dem demolirten Kirchlein des hl. Sebastian zu Padua. waren 
Fresken. Selvatico (Il Pittore Squarcione. Smdj storico-criticlti. 
Padova 1839) sagt, dass sie folgendes Zeichen gehabt haben: 
-l- -l- 
3   F. 3V. 3V. FS. 
Der Stich mit SE, den Zani dem F. Squarcione zueignet, ist eine 
hurleske Composition von neun Figuren. Man sieht in der Mitte eine 
Frau, welche in der linken Hand eine Wurst hält und in der rechten 
einen Bratspiess mit acht andern Würsten. Um diese Frau tanzen 
acht andere Figuren beiderlei Geschlechts. Unten in der Mitte das 
Zeichen. H. 14 Z. 2 L. Br. 21 Z. 9 L. D. Hopfer hat das Blatt 
copirt. (B.  
Zani sagt, er habe das Blatt zuerst im Kloster S. Giustina zu 
Padua gesehen, dann in der k. Gallerie zu Florenz und zuletzt auch 
im Pariser Museum und es sei im Style des Mantegna. behandelt. 
Selvatico glaubt nicht, dass Squarcione im Stiche seine Art verleugnet 
habe und meint, dass Zani nur dem Franc. Galvani Napione in den 
Memoires de PACademie imperiale des sciences, Turin 1809, nach- 
gebetet habe. Dieser Ansicht neigt sich auch Passavant I. 241 zu, 
"man's celu_i qm" connait les tableaua- d'un slyl encore tres-maigre 
et lräs-anczen de ce maitre et lrouve Poccassion de les compare 
avec celte gravure, ne lrouvera la moindre analogie entre les 
deux." Mit Squarcioile scheint es also wenig Richtigkeit zu haben. 
Der wirkliche Urheber des Blattes ist bis jetzt noch nicht nach- 
gewiesen. 
41148. Unbekannter altdeutscher Kupferstecher im ersten Drittel 
S  des 16. Jahrhunderts. Die Buchstaben stehen auf einer Folge 
J der klugen und thörichten Jungfrauen, von welcher aber bis 
jetzt nur fünf Blätter bekannt sind. Die Figuren stehen auf schwarzen 
Gründen, oben sind Arabesken. Sie sind mit S und SE bezeichnet 
und gehören der Schule des Meisters S an. Vergl. Passavant III. S4. 
4049. Unbekannter Formsehneider. Der Name mit der Feder 
4127-3- und dem Messerchen steht auf einem Holz- 
  schnitt mit der hl. Dreieinigkeit. Zu den 
(sie: Seiten derselben links die fünf Wunden 
Christi, rechts ein hl. Sakrament, unten rechts sitzt ein Soldat mit 
einem Schwert und Gewehr in den Händen. Der Grund unten bietet 
eine Landschaft, wo man links die Taufe Christi, in der Ferne aber 
eine Stadt in Flammen sieht. H. 12 Z. 5 L. Br. 9 Z. 3 L. Das 
Blatt gehört in ein Buch: Kriegsbeschreibuny, nach alter Teutschen 
"i 71'"
        

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