Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1591842
H22 
Nr. 4042- 
4047. 
4042. Unbekannter altdentsoher Kupfersteoher, wie es scheint 
x aus der Schule des Meisters S 1519. Es ist nur ein Blatt 
X von ihm bekannt; da auf demselben das Wappen von Köln 
vorkommt, so ist wahrscheinlich, dass der Meister in Köln 
gelebt hat. 
i) Die Marter des hl. Stephan. In den Wolken empfängt Gott 
Vater die Seele des Heiligen, die ihm zwei Engel in einem Tnche 
entgegentragen. Unten sieht man seine Steinigung unter einem Portal. 
Oben rechts das Schild mit dem Monogramm, links das Wappen von 
Köln mit den drei Kronen. H. 3 Z. 10 L. Br. 2 Z. 8 L. Passavant 
III. pag. 84. 
4043. Erhard Schön, Zeichner und Formschneider zu Nürnberg, 
Nachahmer von A. Dürer und bis in die Mitte des 16. Jahr- 
g: hunderts hinein thätig. Wir haben über diesen geschickten 
Künstler bereits II. Nr. 1754 eingehend gesprochen und auf die 
wechselnden Formen seines Monogrammes hingewiesen. 
4044. Eduard Steinle, namhafter Historienmaler, geb. 1810, 
hat im Lexikon einen ausführlichen Platz gefunden. 
E Die gegebenen Monogramme stehen auf Gemälden, 
I  Zeichnungen und Holzschnitten nach seinen Com- 
positionen. Unter letztem nennen wir einen Holzschnitt von A. Gaber: 
Friedrich der Freudige und sein Kind in Bülaws deutscher Geschichte 
in Bildern 1855. 
4Ü45- Engen Emil Sachse, Historienmaler und Zeichner zu 
Dresden, geb. 1828, wurde in J. Schnorr's Atelier zum 
Künstler ausgebildet. Das Monogramm steht auf Zeich- 
nungen für den Holzschnitt, deren Sachse eine ziemliche 
Anzahl für verschiedene illustrirte Werke und Bücher 
lieferte. 
4046- Erwin Speckter, Historienmaler und Zeichner, geb. zu 
Hamburg 1806, gest. 1835. Wir haben bereits II. 
Nr. 1759 andere Monogramme dieses Künstlers ge- 
geben und verweisen auf jenen Artikel. 
I l 
4047. Francesco Squarcione von Pzulna, geb. 1394, gest. 1474, 
 wird in den Atti da" Bartolomeo Degli Stalutli 19 Decemb. 
1423 Franciscus Squarconus sartor et recamator, filius 
S E q. s. Joannis Squarzonis notarid, civis et abitalor Paduae 
in contracta Pontis corvz" genannt. Vasari und Ridolfi 
erzählen, dass sein Vater in Diensten des Herzogs Giov. von Carrara 
gestanden, 1394 waren aber nicht die Carrara Herren von Padua, und 
es lebte auch kein Principe Giovanni da Carrara. 
F. Squarcione befasste sich schon früh mit der Malerei, unternahm 
dann Reisen in Italien und nach Griechenland. Diese Reisen fallen 
von 1422-1439. 
In den staluti della fraglia dal 1441-1463 der Cathedrale 
zu Padna. kommt er zu wiederholten Malen als Maler vor. Auch aus 
den Documenti delüarco del Santa erhellet, dass er 1441-1449 im 
Santo in Oel, Fresco, in Wachs und in Tempera gemalt habe. Die
        

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