Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1591730
3980- 
8984. 
1111 
doch sind bis jetzt nur drei Blätter von seiner Hand bekannt. Bartsch 
VIII. pag. 8. 
1) Das wilde Paar. Ein wilder Mann mit einer Art Helm auf 
dem Kopfe zieht seinen Bogen. Er ist begleitet von einer Frau mit 
einem Kinde in den Armen, welche rechts am Fusse eines grossen 
Baumes steht. Am Baumstamme gegen oben das Zeichen. Links unten 
ein Täfelchen mit der Jahrzahl 1520 und in der Nähe eine Borax- 
büchse. H. 2 Z. 2 L. Br. i Z. 8 L. B. 1. 
2) Der Fähnrich. Ein Soldat hält in der erhobenen Linken eine 
entfaltete Fahne und richtet seine Schritte gegen links, wo oben das 
Zeichen steht. In Aldegreverls Geschmack. H. 2 Z. 5 L. Br. 1 Z. 
8 L. B. 2. 
3) St. Johannes der Evangelist, die Apokalypse schreibend. Das 
Zeichen ist unten links, und rechts eine Tafel mit der Jahr-zahl 1521. 
 
Die Vermuthnng Na.gler's, dass sich das Zeichen auf Conrad Schmitt 
von Constanz beziehen könnte, ist durch Nichts erwiesen, wahrscheinlich 
war der Meister gar nicht Maler, sondern Goldschmied, wenigstens 
weist darauf die auf Nr. 1 angebrachte Boraxbüchse hin. Vielleicht 
ist er mit dem Monogrammisten S C Nr. 3984 Eine Person. 
3980- Christoph Sennfft, Kupferstecher, welcher zu Lauingen 
in Schwaben um 1615 arbeitete. Das Llonogramm steht auf 
 zwei Kupfern in BrentePs: Cylinder Solaris Concavus etc. 
Lauingae 1615, 4. Wir haben von Sennfft auch eine Ansicht 
der Stadt Lauixlgen vom Jahre 1602. 
3931- Simon Cato, Zeichner in Carlsbad um 1625, dessen Lebens- 
ß qiä Verhältnisse gänzlich unbekannt sind, wenn er 
nicht vielmehr zur Klasse der Dilettanten zu 
jywmb a?! zählen ist. Er zeichnete eine Ansieht seiner 
Vaterstadt Oarlsbad, die von Joh. Chr. Bnri in Kupfer gestochen wurde. 
Auch über Letzteren haben wir keine weiteren Nachrichten. Wir haben 
das fragliche Blatt bereits II. Nr. 2.45 beschrieben. 
3982. Unbekannter Radirer. Das Zeichen steht auf einem 
ziemlich geistloscu Blatte, weiches die 1x1. Familie darstellt. 
ff In den Ecken sind Verzierungen. Unten im Rande steht der 
Buchstabe M  4. Ich habe von dem Blatte nur Kunde 
durch eine flüchtige Notiz des sel. E. Weigcl. 
3933- Unbekannter Formsohneider. IIeinecken, Neue Nach- 
ß richten pag. 180, theilt das Zeichen mit und bemerkt, dass es 
auf einer Copio nach Dill-er's Holzschnitt: Christus von seiner 
Mutter Abschied nehmend, vorkommt. Das Blatt soll die Jahrzahl 
1625 tragen. 
3984- Unbekannter deutscher Goldschmied. Die Universitäts- 
Kupferstich-Sammlung zu Erlangen verwahrt von diesem 
Meister eine leicht schattirtc Federzeichnung  eine verzierte 
Kanne mit Mcerwcibchen auf dem Deckel. 
M
        

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