Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1591638
391i- 
3917. 
1101 
3911. Dieses Zeichen findet man auf einem kleinen runden Kupfer- 
stiche, welcher verschiedene schmausende und tanzende Figuren 
g vom Tode belauscht zeigt. Copie nach dem Meister L, welcher 
für Lukas van Leyden gelten soll. 
3912. 
Blätter 
Auf solche Weise sind im brittischen Museum die 
aus der Sammlung des Mr. Sheepshanks bezeichnet. 
3913. Oarl Freiherr Heller von Hallerstein, kgl. bayerischer 
Bau-Inspektor, dessen Gebeine seit 1817 in dem klassischen 
Boden Griechenlands ruhen, und welcher im Künstler-Lexikon 
' eine rühmliche Stelle behauptet, signirte in der gegebenen 
Weise eine Zeichnung im Besitze des Herrn J. A. Börner. 
Es ist diese die Skizze zu einem Tempel, zur Dekoration bei einer 
festlichen Gelegenheit bestimmt. Der Tempel ist mit der Feder um- 
rissen und ausgetnscht. Der Anfangsbuchstabe seines Namens dilrfte 
nur selten auf Zeichnungen vorkommen. 
3914. Alexander Sauerweid, der 1.844 in St. Petersburg ver- 
mdd wfw storbene Schlaehtenmaler, fand unter dem Monogramm A S 
   eine ausführliche Stelle, auf welche wir hier verweisen. 
Es finden sich etliche radirte Blätter mit militärischen Seenen, welche 
in obiger Weise bezeichnet sind. Eines derselben zeigt rechts einen 
Cavallerie-Vorlaosten und nach links eine Ebene, in welcher die feind- 
liche Reiterei sich ausbreitet. Gegen die Mitte zu ist ein zweiter 
Posten von zwei Reitern. Dieses Blatt gehört zu einer Folge, auf 
welche wir im Künstler-Lexikon XV. S. 37 Nr. 1 aufmerksam gemacht 
haben, qu. 4. 
3915. Wenn Heineeken (Dict. des Art. I. p. 653) dieses Zeichen 
auf Marco Dente da Ravenna deutet, hatte er wohl keinen andern 
a) Grund, als weil er in demselben die Buchstaben RS vermuthet, 
aus welchen Dente's gewöhnliches Zeichen besteht. Heinecken 
sagt, dass es auf einem Blatte mit Apollo, der die Heerde des Admet 
hütet, stehe, er selbst scheint aber das Blatt nicht gesehen zu haben. 
Vielleicht ist es, falls es wirklich existirt, eine Copie xiaeh Bartseh 
N1x225. Allein das oben gegebene Zeichen besteht deutlich nicht 
aus B A, sondern aus S A. Kommt es wirklich vor, so könnte man 
vielleicht an Anton Salamanca denken, da man diesem auch anderwärts 
ein aus A S bestehendes Monogrzunm zuschreibt. 
3916. Abel Stimmer, Glasmaler und Radirer, geb. zu Schaff- 
hausen 1542. Nagler hat das Zeichen schon unter AS I. 1250 
Ä gegeben. Ich wiederhole es hier, um jenen Artikel von Nagler 
zu berichtigen. Das dort angezogene Portrait ist nicht jenes 
des A. Vesal, sondern des Anatomen F. Plater. Stimmer radirte das 
Blatt für Platefs Buch: De corporis hunumi structura etc. Bnsileae 
1583.  Vergl. meinen Deutschen Pcintre-Gravenr l. p. (59. 
3917. Anton Sallaert, lllaler, Zeichner und Formschneider von 
Brüssel, geb. um 1575, Es ist bereits l. Nr. 1239 aus- 
führlich über diesen Meister gehandelt worden und haben 
I wir hier nur zu verweisen.
        

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