Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1591594
3883- 
l 097 
Künstler, der als Knpferstecher fast nur für Buchhändler arbeitete. 
Zu seinen besseren selbstständigen Leistungen dürften einige Portraits 
zu rechnen seyn. 
3883. Andreas Schlüter, der berühmte Bildhauer und Architekt 
zu Berlin, geb. zu Hamburg 1664, gest. 1714, über dessen 
Wirksamkeit und Bedeutung das Lexikon eingehend gehandelt 
hat. Den Buchstaben S findet man auf mehreren Blättern jener 
bekannten Folge von Masken, die B. Rode nach Schlüteüs 
Zeichnungen radirte. 
3884- Unbekannter Formschneider der elsässischen Schule. Er 
arbeitete in den ersten Decenuien des 16. Jahrhunderts und 
S- scheint sich der Platten von weichem Metall bedient zu haben. 
Er ist derselbe Meister, über den wir bereits unter M S Nr. 2157 ge- 
handelt haben. Das S steht auf dem Blatte mit den heiligen Frauen 
am Grabe, wo die Wächter schlafen und der Engel nach dem Auf- 
erstandenen weist, welcher oben am Berge mit der Siegesfahne steht. 
Links oben am Horizont ist die Stadt. In der Mitte unten das S. 
Das Blattöläit auf der Rückseite biblischen Text. Höhe 7 Z. 6 L. 
Br. 5 Z. . 
3885- Merault sen., Llalcr an der Porzellan-Manufaktur 
J Sevres in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. 
Zll 
3886. Brulliot nennt am Schlusse des Artikels 11. Nr. 24cm die 
S Apostel Mathias und Simon als mit dem Buchstaben S siguirt. 
Er schreibt sie dem alten Meister S, B. VIII. p. 13, zu. Nach 
Nagler aber rühren diese Blätter von der Hand des Virgil Solis her. 
Es sind im Ganzen 12 Blätter die 12 Apostel in Cartouchen und dazu 
die 12 Artikel des Credo. 7 
3887. Johann Jakob v. Sandrart, Zeichner und ICupfersteclier, 
5 gest. zu Nürnberg "1698. Obiger Buchstabe steht auf dem Titel- 
 blatte eines Bilderbuches mit Holzschnitten von Elias Porzel: 
Neu-urtiges Bilder-Büchlein den Kindern zur Lern-Lust. Nürn- 
berg bei And. Endteräs Erben, kl.f0l. J. J. v. Sandrart bediente sich 
hier eines ungewöhnlichen Zeichens, doch nur auf dem Titel, obgleich 
er alle Zeichnungen geliefert haben dürfte. Er entlehnte dabei von 
anderen Künstlern, wie das Nashorn von A. Dürer. Das Titelbild 
selbst ist einem Blatte von Marco di Ravenna nach Raphael entlehnt, 
B. P.-gr. XIV. Nr. 48. 
3888- Im Katalog Sternberg-Manderscheicl II. Nr. 1294 werden 
S 12 Blätter Scenen der Passion Christi und H Blätter Apostel, 
jedes Blatt in einer verzierten Einfassung von Blätter-Werk, genannt. 
Der Verfasser des Katalogs, Frenzel, rühmt sie als zart und schön 
gearbeitete Blättchen von guter Zeichnung, besonders die Apostel ganz 
in Beham's Styl, und ist fast geneigt, sie für Arbeiten des F. de Laulne 
zu halten. Ich kenne die Blättchen nicht und habe mithin kein Urtheil. 
Die meisten sind mit dem Buchstaben S, einige jedoch auch mit SD 
und SM bezeichnet.
        

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