Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1591585
 
1096 S. Nr. 3874-3882. 
3874. Sammlerzeichen des Malers Joh. Gottfri cd S oh uma n n 
I zu Dresden, das er auf Kupferstichen und Ilandzeichnuxrgeln 
seiner Sammlung abdruckte. 
 Lord Spencer, englischer Kunstfrcund, versah mit 
ä stehendem Stempel die Gegenstäindc seiner Kunstsammlung. 
3876- Joachim von Sandrart, Maler und Direktor der Akademie 
Ü zu Nürnberg, gest.1666, bediente sich des vorstehenden Zeichens 
als llIarke für die Bilder und Kupfer-Stiche seiner Sammlung. 
3877- Jobst Spörl, Formschneider zu Nürnberg, geb. 1583, gest. 
S 1665. Blätter seiner Hand, mit einem einfachen S siguirt, finden 
sich in dem in Nürnberg (wann?) erschienenen Orbis pictus. 
3878- Unbekannter Formschneider, welcher um 1546 arbeitete. 
S Er copirte Blätter des Holbeiiüschen Todentanzes und versah 
solche mit einem S. Ueber seine Herkunft haben wir keine 
Nachricht. 
 Pietro Stefanoni, Kupferstecher und Verleger zu Rom, 
S geb. zu Vicenza. 1600. Er zeichnete gewöhnlich PS, doch finden 
sich auch Blätter mit dem S allein. Ein solches ist jenes von 
A. Carracci begonnene und wahrscheinlich von Stefanoni selbst voll- 
endete Blatt: St. Franciscus de Paula in halber Figur, mit gefalteten 
I-Iänden betend. Unten links die Buchstaben A C, in der Mitte das S. 
Eine schöne Copie nach L. CarraccPs Madonna 1nit den Engeln 
(B. 2) ist ebenfalls mit einem S signirt, es steht rechts, links dagegen 
der Name L0. Car. innen. Das Blatt könnte vielleicht ebenfalls von 
Stefanoni herrühren. H. 5 Z. 7 L. Br. 4 Z. 3 L. 
3880- Unbekannter deutscher Formschneider, der gewöhnlich 
S MS signirte und über den wir bereits Nr.2l57 gehandelt haben. 
Er arbeitete im Anfang des 16. Jahrhunderts. Mit dem Buch- 
staben S allein ist die Auferstehung Christi bezeichnet. Christus ist 
links, die drei heiligen Frauen besuchen das Grab. Das S steht in 
der Mitte unten bei den Füssen eines erschreckteil Soldaten. H. 7 Z. 
tiL. Br.5Z.6L. 
Das Blatt gehört in ein Buch, dessen Titel wir leider nicht an- 
geben können. 
3881. Johann Christoph Sysang, Zeichner und Kupferstecher 
S S6 _zu Leipzig, geb. 1703, ein handwerksmässiger, vorzugsweise 
 1m Portraitfach arbeitender Künstler. Kleine Portraits, wie 
jenes des Wilhelm le Febure, Rath und Almosenpflegcr des Königs 
von Frankreich, sind wie vorstehend signirt. 
3882- Nikolaus Seellinder, llrIedailleur und Kupferätzer, anfangs 
S zu Erfurt, dann zu Hannover thätig, gest. um 1750, siguirle 
gewöhnlich NS, doch finden sich auch Kupferstiche mit dem S 
allein. Man findet solche in dem fünfbändigen Werke: Origines 
Guelßcae quibus potentissimae gentis etc. Opus Godofiredo Guilelmo 
Leabnitio etc. Hannover 1750.  Seeländer war ein untergeordneter
        

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