Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1591577
3869-3873. 
1095 
dieses Blatt irrig dem St. de Laulne zu.  Das liegende S iindet sich 
ferner auf Holzschnitten in: Auslegung der Figuren so zu Nürnbe-rq 
gefunden durch Thcophrrtsturn von II0lzenhei1n. Ohne Ort, 1.56111, 
kl. 8. In diesem Buche kommt auch ein S mit dem Stern v0r,'wohl 
das Zeichen eines Meisters Stern mit Namen. Es fragt sich aber, 
ob er mit dem ersteren Meister Eine Person ist. 
3859- Jan Swart, ltlaler von Groeningen, dessen Lebensverhält- 
g nisse dunkel sind. Carl van Mander berichtet uns, dass er 
sich um 1522 in Gent niederliess, wo er die italienische Manier 
des Jan Schoreel nachzuahmen suchte.  Das Zeichen steht auf einem 
Ilolzschxiitt, den Bartsch VII. p. 492 aufführt, ein zweites Blatt fügt 
Passavant hinzu. 
1) Christus redet vom Kahn zum Volke, das am Ufer versammelt 
ist. Unten gegen die Mitte das Zeichen. Gut ausgeführtes Blatt im 
Gesghmack der Schule des Lukas van Leyden. II. 8 Z. 10 L. Br. 
13  7 L. 
Es gibt eine Copie in Kupferstich vom Monogrammisten HK. 
2) Das hl. Abendmahl. H. 4 Z. 6 L. Br. 3 Z. 3 L. 
Das Blatt gehört in ein Buch und ist von ziemlich schwacher 
Jtusführung, so dass man geneigt wäre, dasselbe einem andern Meister 
zuzuschreiben. Das Zeichen ist von der Jahrzahl 1.518 und einer 
Boraxbüchse begleitet, die andeuten soll, dass der Verfertiger von Pro- 
fession Goldschmied war. 
3870- Diese Buchstaben finden sich auf dem berühmten Kölner 
S Dombilde des Stephan Lothener. Sie stehen au dem Hute 
, S des Mannes, welcher hinter dem alten mit gefalteten Ilauden 
knieentlen König steht. Die Imntung ist nicht ganz sicher, man ist 
geneigt, in ihnen den Anfangs- und Schluss-Bnchstabcii des Wortes 
Slcphanus zu erkennen. Ist diese Annahme richtig, so hat der Meister 
sein eigenes Portrait in der Anbetung der Könige angebracht. Es ist 
bereits I. Nr. 1455 über dieses berühmte Bild ausführlicher von uns 
gehandelt. 
Der Kupferstecher Franz Paul Massau hat es 18355 in Kupfer 
gestochen. Auch auf diesem Stiche steht das oben angezogene S. 
3871- Hermann Julius Schlösser, IIistoi-ienmaler zu Paris, geb. 
3 in Elberfeltl 1833. Das Zeichen steht auf einem Holzschnitt 
. mit der Idignr des Dante nach Raphael. Der Schnitt ist von 
Punnacker. Die Illustration gehört einem Artikel über die Zeich- 
nungen RaphaePs von Ch. Blaue in der Gazette des Beaux-Arts, 
Paris 1515!), an. 
3872. Unbekannter Kupferstecher, der für Meissnefs Werk: 
S Sciogruphia cosmica, Nürnberg P. Fürst 1648, arbeitete. 
 , 3 Auf Prospekten in diesem Werke steht das S. 
3873- Garl Spitzweg, Maler zu ltliiixehen, wo er 1808 geboren 
ward. Er widmete sich anfangs der Landschaft, 
ging aber zum launigen Genre über und lieferte 
eine grosse Anzahl Bilder, die eine weite Verbreitung 
fanden. Auf solchen wie auf Zeichnungen kommt 
das Monogramm vor.
        

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