Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1591535
3862. 
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zehn bis zwölf junge Mädchen sieht. In der Mitte unten das S. 
U. 3 Z. 5 L. Br. 2 Z. Ei L. P. 258. 
228) 7 B1. Die klugen Jungfrauen, auf schwarzen Gründen mit 
Ornamenten oben. Nur zwei Blätter sollen das S, die übrigen die 
Bilchstabeu SE tragen. II. 1 Z. 7 L. Br. 1 Z. P. 260. 
229) Die 'l'iburtinische Sibylla und Kaiser Augustus. Sie zeigt 
dem knieenden Kaiser die hl. Jungfrau mit dem Kinde, welche auf 
Wolken erscheint. Links ein Thurm mit offenem Saal, in deren Mitte 
vier Männer sitzen. Links unten das S. Der Grund ist schwarz. 
Durchmesser 1 Z. P. 262. 
230) Lucretia, nackt, nach links gewendet. Von ihrem tnrban- 
artigen Kopfpntz hängt ein langes Band herab, welches sie mit der 
Rechten fasst, während sie mit der Linken ein Schwert in ihre Brust 
stösst. In Arabesken oben drei kleine Liebesgötter. Unten links 
das S. Il. 2 Z. 6 L. Br. 1 Z. 7 L. P. 264. 
231) Fortuna, nackt, nach links gewendet. Der Kopf ist in Profil, 
in der Rechten eine Trinkschaale haltend. Im Blattwerk oben zwei 
kleine Genien mit einem Todtcnkopf. Das S ist links unten. Der 
(irund ist schwarz. H. 2 Z. Br. 1 Z. 1 L. P.  
Duchesne beschreibt das Blatt in seinem Katalog der Niellen unter 
Nr. 317 als "Temperantia". 
232) Ein Fürst zu Pferd, begleitet ven sechs Kriegern. Oben ein 
Ilalbkreis mit vier gothischen Bogen. Rechts oberhalb der Köpfe das S. 
H. 1 Z. 10 L. Dr. 1 Z. 2 L.  P. 267. 
233) Zwei Orieutalen zu Pferd. Sie sprengen gegen rechts und 
sind gefolgt links von einem hlann zu Fuss. Auf dem Erdboden 
das S. Mit schwarzem Grund. Durchmesser 1 Z. 7 L. P. 268. 
234) Der Gefangene. Er ist umgeben von einer Rette Soldaten, 
von denen Einer ihn schlägt. Im Grunde ein Cemmandeur zn Pferd 
und vorn ein Hund, zu dessen Seite der Buchstabe S. Oben gerundet. 
II. 2 Z. 1 L. Br. 1 Z. P. 269. 
2233i) Ein Ritter in Rüstung, nach links sprengend, das Gesicht 
gegen den Beschauer wendend. Unter ihm drei zu Boden geworfene 
hlänner in voller Rüstung. Das S ist rechts. II. 1 Z. 9 L. Br. 1 Z. 
5 L. P. 271. 
236) Ein Mann im Kampf mit einem Stier. Ein Krieger in voller 
Rüstung schlägt mit seinem gezahnteu Schwert einen Stier nieder, 
welchen er an der Schnauze erfasst hat, während er seinen rechten 
Fuss auf ihn setzt. Links auf einem Felsen ein Drache, Bär und 
Rind. Rechts eine Stadt am Meere. Der Grund ist schwarz. Das S 
ist zur rechten Seite des Kriegers. Durchmesser 1 Z. 7 L. P. 272. 
237) Die Liebenden. Eine junge Frau sitzt bei einem Mann, 
welcher hinter ihr au der Erde liegt und dessen Hut mit drei Federn 
geschmückt ist. Das S ist am Ilügel, wo der Mann liegt. An einer 
Bandrolle die flamläindische Inschrift: ENE AOER AIEN QIE GEB  
(Eine Hure liebkosen  Durchmesser 1 Z. 3 L. P. 273. 
238) Drei nackte Frauen. Die mittlere kniet auf einer Kugel, 
an welcher sich das S befindet; sie wird von den beiden anderen, 
welche zu ihren Seiten stehen, gekrönt. Letztere halten Bandrollen 
mit flamläudischeu Aufschriften: EEN. AOER. AIEN etc. (Eine lIure 
liehkosen etc.) Durchmesser 1 Z. 5 L. P. 274. 
239) Die alte Frau zn Pferd. Sie reitet auf einem alten Gaul, 
welchen sie mit einem trockenen Zweig anstachelt. Zwei hlännrer sind 
zu ihren Seiten. In der lilitte unten das S. Durchmesser 1 Z. 3 L. 
P. 275. 
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