Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1581646
102 
IPP-IPS. 
302-307. 
392- Unbekannter Kupferstecher, welcher in der ersten Hälfte 
des 17. Jahrhunderts in Italien thätig war. Das gegebene 
Zeichen findet man auf einem schönen Blättchen, welches 
einen Meister der lombardisch-venetianischen Schule verräth. Es stellt 
den Täufer Johannes mit dem Lamine in den Armen vor, wie er seine 
Schritte nach links richtet. Sein Haupt umgibt eine Glorie, und vom 
Ihtückend fälät eine leicliite Iärapirie htäab. ZLinki unten beim grechten 
usse es ei igen ist as cic en.  2  3  Br. 1 Z. L. 
3113. äierre IgnacäPärrocelbMalver dund Radirer, geb. zu 
vignon en i. ärz 7 2 an im Künstler-Lexicon 
1' P' P' einen ungenügenden Artikel, hind wir verweisen daher vor 
Allem auf den Peintre-graveur francais continue par P. de Baudicour 
II. p." Parrocel befand sich von 1739-4740 als Pensionair der 
franzosischen Akademie in Rom, und wurde zuletzt Direktor der Kunst- 
ächule ilitiselbst. läiudicour besFhreEbä 36 radgrte Blätter lrjon der Hand 
ieses eisters. r nennt sie au iesen ö ter ietro arrocel und 
J. P. Parrocel, so dass er die Ordnung seiner Taufnamen nicht be- 
achtete. Ausser zwei grossen Radirungen, welche Decorationen bei 
gelegenhieit von Feuerwerken 1739 und 1740 vorstellen, dem Triumphe 
es Mar ochäus nach J. F. Detroy und etlichen anderen Blättern hat 
man von ihm eine Folge von Statuen nach L. Bernini, welche Baudi- 
cour beschreibt. Darunter ist nur ein einziges Blatt I. P. P. bezeichnet, 
der genannte Schriftsteller gibt aber kein Facsimile. Es stellt zwei 
mannlicge Statuen vor. Links llllllätill steähen die Initialen, und in der 
Mitte: ernin im). H. 126 m. r. 14 m. 
3114. Johann Peter Bast, Miinzmeister in Stuttgart 1746-1762, 
I P R liess Steniplcä J. P. R82 signiren. Vgl. Schlickeysen, Abkürz- 
'   ungen au ünzen c. 
3115.  P. Reisacher, Eormschneider, war um 1750 in Paris 
IPR thatig. Bhlr tsclhnittt Vignetten für Buchdrucker, besass aber 
 geringe er ig ei.  
306. Unbekannter Kupferstecher, und wohl auch Maler, welcher 
der Schule des Albert Altdorfer nicht fremd 
PS Q: r 5- 3g, war, und diesem Meister der Zeit nach nahe 
d h m sgind, indem das Blatt) mit diesem Zeichen 
ie Ja rza 1539 trägt. as Blatt mit demse en ste t eine Land- 
schaft vor, in deren Grund eine vom Flusse getheilte Stadt mit grossen 
Gebäuden und Ruinen sich ausbreitet. Im Vorgrunde rechts ist eine 
halb nackte Frau und ein auf dem Boden liegendes Kind. Das Mono- 
gramm steht links oben, und die Jahrzahl 1539 rechts, qu. 8. 
307- Jphann Pfann, Kupferstecher in Niirnberg, der Jüngere 
I P S dieses Namens, scheint durch die Initialen I. P. S. seinen 
'  ' Namen angedeutet zu haben. Man findet ein Blatt mit einem 
Elephanten, auf dessen Rücken der Wärter sitzt. Links oben steht: 
Warhaffte abbzldung, dess Elephanten, Welcher Anna MDCXXIX 
im Monat Aprzlz und Magen zu Frankfurt und Nürnberf; ist Ige- 
sagen morgen. dDiessteshfeIitn älstoghenedßlattzü mit den Initia enl I. .S. 
ge ört zu o gen er c ri : ep as  i. istorischer vnn Philo- 
sophischer Discurs von dem gräosserz EVunderthier dem Elephanten etc. 
Von Dr. Caspar Horn. Nürn erg 1 29) 4. H. 5 Z. 8 L. Br. 4 Z. 
9 L. J. Pfann gehört zu den mittelmässigen Künstlern, und es wäre 
wohl möglich, dass das Blatt mit dem Elephanten nicht von ihm her- 
rühre. Von ihm ist aber das I. P. S. gezeichnete Bildniss des Diacon
        

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