Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1591331
Nr. 3825- 
 3827. 
i 071 
am Feuer beschäftigt ist. Auf dem Boden liegt gescheuertes Messing- 
geschirr und links am Rande bemerkt man zwei Ziegen; ein fleissig 
Vollendetes Bild der Reinlichkeit und Sauberkeit aus dem Leben des 
Bauernstandes in vollem Gegensatz zu Ostade's und Brouvgeüs Binnen- 
liäiusern. 
3825- Reinier Vinkeles, Zeichner und Kupferstecher, geb. zu 
KP: 0,2 Amsterdam 1741, gest. daselbst 1816, bildete sich in der 
7 Schule des J. Punt und darauf unter J. Ph. le Bas in Paris 
aus. Er hinterliess eine grosse Anzahl Heissig und sauber ausgeführter 
Blätter, die meist von kleinerem Format sind und theilweise gleich- 
zeitige Bücher als Illustrationen zieren. Das vorstehende Monogramm 
findet sich auf einer gegenseitigen Copie nach A. van de Velde's 
Radirung B. Nr. 14: ein Schaf, welches sein Junges säugt. Wahr- 
scheinlich dürfte sich das Zeichen auf anderen Blättern wiederholen. 
3826. Unbekannter Bildhauer, welcher unter A. Quellinus an 
den Arbeiten für das Amsterdamer Rathhaus Theil 
R  nahm. Hubert Quellinus hat diese Skulpturen und 
' Verzierungen in Kupfer radirt unter dem Titel: 
Afbeelding vanlt Stadt Huys van Amsterdam. In dartigh coopere 
planten yeordineert door Jacob vam Campen en geteekent door 
Jacob Vermekool. 2 Bände.  
Die vorstehenden Initialen kommen auf zwei Blättern vor: 
1) Ein grosser Hund stehend über dem Leichnam eines am Boden 
liegenden Mannes bei einem Altar. 
2) Eine Frau sitzend bei einem Delphin, nach links gewendet. 
In der Luft ein grosser Vogel. 
An die Bildhauer Gebhard und Theodor van der Hagen ist nicht 
zu denken, sie arbeiteten später zu Gröningen in der letzten Hälfte 
des 18. Jahrhunderts. 
3327. Robert van Hoecke, Maler und Radirer, geb. zu Ant- 
werpen 1609. Wir haben bereits unter Iiobertus 
RXV    tNlr. 37ä6dübei' ihln gehändeltä Die eristäxi 
  uc Sa en n en sic an emäl en wec e 
R V 3c , RVI-yc ip- meist in kleinen Dimensionen Schlachterl, Lager- 
scenen, Soldatenmärsche etc. darstellen, die zweiten kommen auf den 
geistreichen und geschätzten Radirungen des Meisters vor, die Bartsch 
V. p. 149 beschrieben hat. 
i) Die Windmühle. Vorn links zechen fünf Soldaten bei einer 
Tonne- Unten links im Rande die Buchstaben B. V. H. F. H. 2 Z. 
 L. Br. 3 Z. 8 L. B. Nr. 1. 
2) Der Hufsehmied im Ilager. Er arbeitet links am Ambos in 
Gegenwart von zwei Soldaten, welche zuschauen; ein wenig gegen 
rechts wird ein Pferd beschlagen, das an einen Bagagewagen fest- 
gebunden ist. Vorn eine Gruppe von drei Soldaten. Die Buchstaben 
B. V. H. sind an einem Stein bei dem sitzenden Soldaten. H. 3 Z. 
5 L. Br. 5 Z. B. Nr. H. 
3) Die Gruppe von vier Männern bei dem Baume. Vorn links 
bei einem Banme stehen drei Offiziere im Gespräch bei einander, ein 
vierter betrachtet zwei in der Mitte bei einem Kochkessel am Eingang 
eines Zeltes sitzende Soldaten. Rechts ein Bagagewagen zwischen einem 
kleinen und einem grossen Zelt. Unten rechts die Buchstaben B. V. H. F. 
H. 3 Z. 4' L. Br. 4 Z. H L. B. Nr. "I3.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.