Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1591243
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3775-3778. 
Geschichte und Kunst 1854 S. 175 beigegeben. Auf dieses das Er- 
lösungswerk einleitende Gemälde folgen Darstellungen aus der Jugend- 
geschichte Jesus, dann dessen Taufe, Versuchung und Leidensgeschichte. 
Die weitere Folge von Bildern bis zum jüngsten Gerichte ist durch 
einen späteren Bau auf der Südseite zerstört werden. Auf mehreren 
Gemälden befindet sich das Zeichen R745, welches auf den erwähnten 
Schwed gedeutet wird. Dieser Künstler begann das Werk nach Hüsgeu 
mit seinem Gehülfen Georg Glasser aus Bamberg 1515, und vollendete 
es 1519. G-lasser starb aber schon 1516 und wurde am Eck bei dem 
Gemälde des jüngsten Gerichtes begraben. Ilüsgen hatte dessen Grab- 
schrift noch gesehen, und er wird auch über den Meister Schwed 
urkundliche Nachrichten erhoben haben. Die Initialen R. S. wollen 
aber auf ihn nicht recht passen, und_cs wäre daher wohl mogheh, 
dass der Buchstabe R sich auf einen weiteren Gehülfen beziehe. Auch 
sind die vier Buchstaben des Vornamens J. K. 1VI._ Z. auifallentl. Wenn sie, 
wie glaublich, Hüsgen gefunden hat, sei es in einem Dokumente bei 
den Karmelitern oder auf einem der jetzt nicht mehr vorhandenen 
Gemälde, so erklärt sich der Buchstabe R nicht auf ihn. In der 
Lersnefscheii Chronik wird kein Meister dieses Namens erwähnt. Unter 
dem Jahre 1516 ist aber Georg Glasser von Bamberg als Malergeselle 
des Kreuzganges bei den Karrnelitern eingetragen. Der Meister Schwed 
war vermuthliclx kein Frankfurter. Schon 1486 waren fremde Künstler 
daselbst anwesend, deren Namen Lersiier nicht erfahren koniite._ Er 
spricht nur von einem Auguslensis N., von einem ßambergenszs N, 
und von einem Eislateresis N. Auf dem Gemälde mit_ der Sehopfungs- 
geschiehte kommen die Buchstaben RfS nicht vor. Die übrigen Bilder 
keimen wir nicht aus Anschauung. Wir bemerken nur noch, dass 
diese Fresken 1713 stark übermalt wurden, und dass sie durch un- 
vorsichtiges Abwaschen so gelitten haben, dass nur noch wenige Stellen 
ihre ursprüngliche Vortretflichkeit erkennen lassen. 
3775. Unbekannter Radirer. Man sieht das Zeichen auf einem 
S Blatt mit zwei männlichen Büsten, alle beide in Profil und 
K,  vom Rücken, die zur Rechten trägt einen Hut mit Federn. 
Die Buchstaben stehen unten rechts. I-I. 1 Z. 8 L. Br. 2 Z. 7 L. 
Brulliot II. Nr. 2433 beschreibt das Blatt ohne über Entstehungszeit 
und den muthmassliehen Verfertiger etwas zu äiissern, wir kennen 
es nicht. 
3776- R. Skeppard, Kupferstecher, welcher uin die Mitte des 
R g- R S 18. Jahrhunderts in England arbeitete. Seine Lebens- 
' t 'I A A Verhältnisse sind nicht naher bekannt. Er hinterliess 
eine Folge von 12 Blättern mit grossen Blumenbouquets in Töpfen und 
den Namen der Monate. Auf diesen Blättern wechselt der Name mit 
dem Monogramm. 
37-77. Das Zeichen steht nach Bromley's Calalogue of engrwved 
R S 178,) Iirilish portraits 1793 auf einem Bil niss des William 
-   Petty, Marquis cf Lansdown. Bromley nennt den 
Stecher nicht, auch Brulliot liess das Zeichen unerklärt. Wir haben 
wahrscheinlich an den Maler und Kupferstecher John Raphael Smith 
zu denken, der um 1780 blühte und eine bedeutende Anzahl Bildnisse 
hinterliess. 
3778. Raphael Sadeler, Vater und Sohn, Zeichner und Kupfer- 
R S Genie, f stecher, bedienten sich manchmal auf ihren Kupfer- 
   stichen der vorstehenden Zeichen. Man findet sie 
R S 1mm" f- unter anderen auf Blättern des Werkes: Bavaria
        

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