Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1591206
1058 
R0-RR 
3753- 
3758. 
3753. Robert Vaughan, Zeichner und Kupfersteclger, welcher 
R V um 1650 in England blühte und vorzugswexse Portraxts 
0 m" hinterlassen hat. Auf letzteren findet man die gegebene 
Allbreviatur. 
3754. Brulliot gibt diese Zeichen 1. Nr. 3098. Nach Bartsch 
XIII. pag. 356 kommen sie auf alten Stichen vor, 
R3 M welche dem P. Perugino zugeschrieben werden. Wir 
" haben unter PP Nr. 3204 über dieses Zeichen ge- 
sprechen und es nach Passavant in correcterer Form gegeben. Es 
handelt sich um den Meister Martino da Udine, genannt Pellegrino 
da San Daniele.  
3755. Rudolph Penor, Zeichner und Kupferstecher und wohl 
 _RE_ auch Architekt zu Paris, veröffentlichte ein schönes Werk 
ä: über das Schloss zu Heidelberg unter dem Titel: Mono- 
graphie du ckateau de Heidelberg dess. et graede pur R. Penor. 
Texte par D. Ramäe. Paris, A. Morel et Camp. 1859, gr. fol. Auf 
Blättern dieses Werkes kommen die vorstehenden Monogramme vor. 
3756. Rupert, Prinz von der Pfalz, geb. um 1619, ein Sohn 
 des unglücklichen Kurfürsten Friedrich V. von 
T  der_Pfalz, gest. als englischer Admiral 16E_52 zu 
[rriiriifli] W Springsgarclen. Rupert hegte _gr0sse Neigung 
U]  zur KläIlSt, ext-führte die Radirnadely und war 
  , - einer er ersten in Deutschland, iielche die 
i 411 Schwarzkuiist in den Kreis der Kupferstecher- 
li kiinst einführten. Ludwig von Siegen war darin 
 sein Lehrer. _Rupert's Bliitten sind selten und 
geschatat. L._ de Laborde hat ihm in seiner Hzstgrze de lq muntere 
mm? einen eingehenden Artikel gewidmet, auch wir haben im Leiiicon 
ausfuhrlich über ihn gehandelt. Das erste, Zeichen steht auf einem 
Schabkunstblatt, welches die Buste eines bartigen, im Profil gesehenen 
und nach rechts gewendeten Mannes vorstellt, zum Theil e1ne_Wiede1-_ 
holung eines grösseren Blattes desselben Prinzen nach Giergione 
Ei. 6 Z. 1_ L. Br. 5 Z. _Das zweite_kle_iiiere Zeichen findet sich auf 
einer Radirung dieses Prinzen: ewe) mit Lanzen bewaifnete Soldaten, 
die Jeder einen beladenen Esel fuhren; sie gehen nach links, _w0 man 
noch eine Frau mit Kind bemerkt. liii Grunde Gebüsch und ein Haus, 
Das Zeichen mit der Jahrzahl 1636 ist rechts unten. H. 2 Z. 5 L_ 
Br. 3 Z. 4 L. " 
3757. Raymond Pelez, Formschneider, machte seine Studien in 
Paris und führte daselbst viele Blätter aus, 
R    welche obige Zeichen yragen. Man finget deren 
' ' in: Les Franpais pemts pur euw-memes etc. 
3758- Unbekannter deutscher Kupferstecher, dessen Wirkllngg- 
zeit durch die beigefügte Jahrzahl bestimmt ist. 
1513 lNIan kennt ein Blatt seiner Hand, das Passavant 
 IV. p. 153 beschreibt: ein Wappenschild mit 
einem Löwen, welcher sich in halber Figur auf dem Helm als Kleinod 
wiederholt. Unten auf einem Bande die Buchstaben I VB, welche den 
Namen des' Wappeninhabers anzudenteu Scheinen. Die Jahrzahl ist 
in der Mitte unten und das Zeichen oben. H. 4 Z. 10 L. Br. 3 Z. 7L.
        

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