Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1591088
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3692- 
3694. 
des G. Meyer und starb 1650, der jüngere beschloss sechs Jahre später 
sein Leben. Wir wissen nicht, welchem von diesen das Zeichen an- 
gehört. Es steht von der Sylbe ictor (Pictor) begleitet auf dem radirten 
Portrait eines Mannes, welches für das Bilduiss des Malers selbst ge- 
nommen wird. Er ist im Brustbild vorgestellt und nach links gewendet. 
gas zzäichsenllsteht oben links. Malerisch behandeltes Blatt. H. 3 Z, 
r.  . 
3692. Rudolph Kunz, Thiermaler und Lithograph zu Mannheim, 
der Sohn des Carl Kunz, geb. 1'797, erwarb sich 
I8  besonders als Maler und Zeichner von Pferden Ruf_ 
Wir haben von ihm folgende lithographirte Werke; 
 1) Abbildungen sämmtlicher Pferde-Regen. Nach dem Leben ge- 
zeichnet, lithographirt und herausgegeben von R. Kunz, mit natur- 
äzätrzzdieifesaizirßsas  iiffnzäor m  4  
 ,    
2) Abbildungen kgl. Württembergischer Gestütspferde von orienta- 
lischen Regen, herausgegeben von dem kgl. lithogr. Institut. Nach 
    
e e mi  n gar  , gr. qii. o. 
Kunz hat auch die Radirnadel geführt. Doch sind uns radirte 
Blätter mit dem gegebenen Zeichen noch nicht vorgekommen, wir 
haben es nur auf Zeichnungen und Lithographien gefunden. 
3693- Johann Rudolph Koller, namhafter Thiermaler zu Zürich, 
geb. daselbst 1828, erhielt den ersteir Unterricht bei dem 
K Maler Ulrich, bezog dann die Akademie in Düsseldorf und 
vollendete seine Studien in Paris. Die Jahre 1850 _und1851 
verlebte er in München, wo er zu F. Voltz und "Steffan in innige 
Feziehiiugen trat. Seit 1856 _hat Koller seinen standigen Wohnsitz 
in Zürich aufgeschlagen und eine Anzahl Werke geschaffen, die durch 
höchste Naturwahrheit, Frische und grosse Meisterschaft in _der Be- 
handlung der Farbe nicht geringes Aufsehen erregt haben. Wir haben 
dglskglelilelläeln auf Gemalden gefunden, es durfte auch auf Zßldlllllllgeu 
3594- Rütger Kassmann, Kasemann oder Kossmann, Kupfer- 
ätzer und wahrscheinlich auch 
   Architekt, lebte im Anfang des 
m,  R 17. Jahrhunderts zu Cöln und 
I :  z"  1  gab folgendes Werk heraus, das 
zu den Seltenheiten gehört: 
Architectura. Lehr Seiulen Bochg nachg reichtiger Mus und 
Semeitrei Austeilung Deir Funf Sulen. Tuscana. Dorica. J0nica_ 
Corintica. Composita. gar Fleisichg ausz dien Anteiquitetien gie- 
zogien und nueileichg in Koffer giemacht 1615. Botgerus Kaseman 
inoentor. Giedruckt zo Cöllen bei Johan Buehsenmacker. 24 B1. 
Brulliot I. Nr. 2770 gibt diesen Titel und die ersten drei Zeichen, 
mit welchen auf den Blättern die getrennten Initialen 11K wechseln. 
Metlo beschreibt eine spätere Ausgabe dieser Architectura: 
ARCHITECTVR. Nach Antiquitet-ischer Lehr unnd Geometrischer 
Aussthe lung, allen Ifunstreichen Handtwerckeren, Werckmeisteren, 
Goldtscfmieden etc. zu Nutz und gefallen ins Kupffer geschnitten, 
unnd an tag geben. Durch Rülger Kassmann, dieser Kunst ein 
sonderlichen Liebhaberen. Gedrückt zu Cölln. Bey Hermann Esser 
Kupferdrucker zu finden, Anno M. DC. XXX. 
        

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