Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1591034
3667- 
3673. 
1041 
3667- Unbekannter deutscher Kupferstecher, welcher im vorigen 
R PH Jahrhundert arbeitete. Blätter seiner Handsind uns 
' '  bis jetzt noch nicht vorgekommen, Naglcr bemerkt, dass 
sie nicht mit den Arbeiten des Johann Rudolph Holzhalb verwechselt 
werden dürfen, da letztere von anderer Behandlung sind. 
3668. Johann Rndolph Häbich, Maler und Kupferstecher zu Ulm, 
' gest. 1722 im Alter von 39 Jahren. Als Kupferstecher leistete 
er nur Untergeordnotes für Buchhändler. Weyerniann nennt 
das Titelblatt zum Ulmer Quartkaleiidcr 1717 als von ihm 
gestochen. 
 3669- Unbekannter Maler um 1617, welcher der deutschen Schule 
angehört. Obiges Monogramni, mit dem Beisatze ando 1617, 
 fanden wir auf zwei Zeichnungen, welche die allegorischen 
Gestalten der verschiedenen Tugenden vorstellen. Sie sind 
mit der Feder umrissen und getuscbt, ilbel'_lll der Zeichnung manierirt. 
Vielleicht wurden diese Figuren für irgend ein Werk in Holz geschnitten. 
3670. Dieses Nanienszeichen findet man auf verschiedenen Zeich- 
nungen, welche nicht alle von derselben 
Q1 3 3 G. o] um herrühren. Theils sind es Zeich- 
 nungen für Glasmaler und _in Wappen 
bestehend, theils historische Composi- 
61 tioneii. Man könnte den Beisatz ando, 
wm 0' 3 O3 amzdo für Abkürzung von anno domini 
nehmen; allein wir fanden eine Zeichnung mit den Wappen von Jakob 
Weyermann und Hans Rndolph Gerber, auf welche der IMonogrammist 
folgende Worte schrieb: Erkaufft von Ludwig kuch durch mich (hier 
das zweite Zeichen 1605) Jars. Er scheint also Lamlo oder Lanndo 
zu heissen, und war vermuthlich Kunstsammler. 
 Rudolph Heinrich Meili, Bildhauer, geb. zu Binningen 
bei Basel den 13. März 1827 und in Basel 
und München für seine Kunst ausgebildet, 
. bediente sich der vorstehenden Monogramme. 
1 Man findet sie auf Büsten sowie auf Arbeiten 
für kirchlichen Schmuck. Auf einem grossen 
gothischen Bischofsstuhl, den der Künstler 
1848 für den Dom in Freiburg vollendete, 
' ' steht das dritte Zeichen.   
3672. Das Zeichen scheint aus RHR oder R12 zu bestehen. Es 
aß steht links unten auf einer fest nur in Gonturen ausgeführten 
Radirung, welche die Figur eines vor einem eisernen Ofen hocken den 
Mannes vorstellt. Er öffnet die Ofenthür, um wie es scheint seine 
Cigarre aui Feuer anzubrennexi. Das Blatt ist deutsche Arbeit; aus der 
ersten Hälfte unseres Jahrhunderts. An Robert Reiniek ist wohl nicht 
zu denken. 
3673- Unbekannter Kupferstecher des 16. Jahrhunderts. Das 
 Zeichen findet sich auf einem Blättchen mit vier Kriegsknechten. 
Rechts steht einer mit der Fahne, zwei würfeln auf dem Boden 
 und hinter ihnen lehnt sich ein zuschauender gegen seine Helle- 
barde, Links oben am Baumast das Täfelchen. H. 2 Z. 10 L. Br. 2 Z. 1 L. 
Monozrammisten Bd. IV. 66 
        

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