Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1591008
1038 
3650-3655. 
365i). Unbekannter Formsohneider, dessen Lebenszeit durch 
die beigefügte Jahrzahl angedeutet ist. Nach 
f Brulliot I. Nr. 247911 findet sich das Zeichen 
(im auf einem Holzschnitt mit einem sonderbar ge- 
kleideten Mann, der mit der Rechten seine 
Mütze hfält und auf der linken Schulter ein chimärisches Thier trägt. 
Links bei ihm bemerkt man einen Dämon und rechts ist das Zeichen. 
Oben im Rande steht: Vom Hosen Teuffel, und unten: Anno MDLV. 
H. 4 Z. 3 L. Br. 3 Z. 9 L. Das Blatt gehört als Titelholzschnitt 
in folgendes Werk: Reime von zötlicltlen Teuffel von Andreas Mus- 
culus Doctor. Franc-fort an der Oder 1555, 4. 
3551- Remigius Hogenberg, Kupferstecher, geb. 211061111510, 
lebte 1573 in England. Er lieferte nlittelmässige Blätter nach 
EH Hermann zum Ring für Thurneisser's Quinta essentia. Nürn- 
berg 1570. Auf anderen Blättern steht der Buchstabe B oder ein 
Monogramm H B. 
3652- Unbekannter Graveur, welcher um 1540 in Augsburg 
arbeitete. Es handelt sich hier nm jenen Abdruck eines 
vlgiv Epitaphiums in Metall, auf welchem in der oberen Ab- 
theilung Christus am Kreuz mit lilaria, St. Afra, Johannes 
und St. Ulrich, unten in einem Kreuzgang fünf knieende männliche 
und drei weibliche ITiguren, sowie die lange Grabschrift eingravirt sind_ 
Man hielt längere Zeit den Formschneider H. Regel für den Urheber 
dieses Werkes, jedoch mit Unrecht, wie jetzt nachgewiesen ist. Wir 
haben bereits III. Nr. 1395 ausführlich über dieses Epitaph gehandelt 
und verweisen dahin. 
3553- Unbekannter Formsehneider, welcher in Strassburg nach 
Zeichnungen des Chr. Maurer zu Anfang des 17. Jahrhunderts 
5B: arbeitete. Wir haben sein Zeichen bereits III. Nr. 1400 ge- 
4:" geben, hier erscheint es nur verkehrt angewandt. Es ist aber 
nöthig, hier einen Zusatz zu machen, da unsere früheren Angehen 
zum Theil nicht zutrelfend sind. Der Meister HR, der nicht mit 
H. Regel verwechselt werden darf, arbeitete mit zwei anderen Form- 
schneidern, die MF und LF signirten, an Gloneüs Biblischen Figuren, 
denen Zeichnungen von Chr. Maurer zu Grunde liegen. Novae SACRO- 
RVM BIBLIORVM figurae versibus Latinis et Germanicis ezrpositae: 
Das ist, Newe Biblische Fiquren etc. Durch M. SAM VEL GLONErum 
Poätam laureatmn. Sirassburg gelruckt bey Christoff von der Heyden 
IIIDCÄXXIÄ, S. 'l'itcl in reicher Holzschnitt-Einfassung, H. 5 Z" 
Br. 3 Z. 2 L., 6 B1. deutsche Vorrede, 1 B]. la-teinisches Gedicht und 
315 Holzschnitte auf ebensovielen Blättern, H. 2 Z. 2 L., Br. 2 Z. 
H L. Ueher und unter den Holzschnitten lateinische und deutsche 
Verse, die Rückseiten sind weiss. Vergl. Andresen, Deutscher Peintre- 
(iraveur III. p. 246. 
3654- R. Hart, [Pormschneider zu Paris. Viele seiner Blätter 
R H sind mit obigen Initialen versehen, wie jene der Hislaire de 
- Gil Blas. Paris, Paulin 1836, etc. 
3655. Mit der Feder auf Zeichnungen geschrieben, deuten diese 
Ii H Buchstaben auf die Sammlung des englischen Kunstliebhabers 
  Richard Holditsch Esq.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.