Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1590964
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3643- 
43648. 
dieser Folge fanden wir das vorstehende Zeichen.  Ein zweites 
Heft von 9 Blättern unter dem Titel: „Glücklz'chc Stunden" ist in 
Vorbereitung. 
3643- Dieses Zeichen eines englischen Künstlers soll sich auf 
w dem Portrait des Patrick Forbes, Bischofs von Aherdeeu, 
B. (F finden. Wir kennen das Blatt nicht und können nicht be- 
stimmen, 0b sich der Zeichner oder Stecher durch obige Buchstaben 
angedeutet hat. Richard Gaywood, welcher um 1660 in London blühte, 
hinterliess zum Theil in W. Ilollafs Manier eine grosse Anzahl Portraits 
von berühmten Zeitgenossen, welche von Kunstfreunden geschätzt sind. 
3644. Robert Gardelle, Portraitmaler von Genf, geb. 1682. 
gest. 1'766, arbeitete einige Zeit am Hofe in Cassel und ging 
RJ  später nach Paris, wo er sich in seiner Kunst im Atelier der 
Largilliere vervollkommnete. Nach Füssli soll Gardelle mehrere Por- 
traits nach eigenen Zeichnungen und solchen von Guillebaud, Joachims 
u. A. in Kupfer gestochen haben. Wir kennen solche nicht aus eigener 
Anschauung, wohl aber eine Folge von 1.0 Radiruxigen mit dem Titel; 
Diverses Vuäs de Genäee, dediäes ä Jllonsievtr Garulielr, (720, 
kl. qn. fol. Die Folge ist selten. Auf einem Blatt derselben mit der 
Ansicht der Rhonebrücke zu Genf stehen die obigen Buchstaben. 
3645- Rudolph Genee, Formschneider, welcher für die xylo- 
graphische Anstalt von Gubitz in Berlin thätig war. Man findet 
R42 sein Zeichen auf Holzschnitten in Gubitz's "Jahrbuch des 
iVülzlic-hen und Unterhaltendera" (1840) und auf andern Werken der 
Gubitfschen Offizin. 
3646- Raphael Guidi, Kupferätecläjelb, geb.dzu Iilloreriz lädt), 
arbeitete in der Manier es . ort un war ein 'ünst er 
 - F. von Geschick. Er stach heilige und mythologische Dar- 
stellungen nach Polidoro, F. Baroccio, Ch. Schwarz u. A. Auf solchen 
kommen die obigen Buchstaben vor. 
3647- Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1559-1563 in 
s. Deutschland thätig war. Wir haben sein Zeichen bereits 
 III. Nr. 1390 gegeben und mehrere Blätter mit demselben 
angezeigt. Hier haben wir es nur mit der verkehrten 
Anwendung desselben zu thun, wo nicht das H, sondern das R voraus- 
geht. In solcher Form erscheint es auf einer Copie nach Düreüs 
.,Ritter, Tod und Teufel" B. Nr. 98. Der Copist lieferte zwei Nach- 
bildungen dieses Blattes, eine kleinere mit der Jahrzahl 155.9, H. 4Z, 
2 L., Br. 2 Z. 9 L., und eine grössere 15163 (1563), H. 9 Z., Br. 
6 Z. 10 L. Bartsch hat beide Copien X. p. 488 Nr. 2 u. 3 angezeigt 
3648- Unbekannter Maler und Zeichner, welcher im letzten 
I5" gL Drittel des 16. Jahrhunderts arbeitete. Man findet 
11 das erste Zeichen mit der Jahrzahl 1581 auf 
4 einer schönen Federzeichnung in der Weise des 
(Hläsz. H. Springinklee. Sie stellt- die Anbetung des Jesus- 
] kindes durch Maria, Joseph und einem der Hirten 
dar. Das Kind liegt vor dem Stall in einem Korb und drei Engel 
stehen hinter demselben. Das Zeichen ist in der Mitte unten und die 
Jahrzahl am Untersatz des Korbes, fol. Eine andere Zeichnung stellt 
die Enthauptung des Johannes vor. Auf einer dritten Zeichnung mit 
der Vermählung der hl. Katharina in Gegenwart von Heiligen und 
Engeln haben wir das zweite Zeichen gefunden. Die Zeichnung gleicht 
ganz einem Holzschnitt.
        

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