Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1590703
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3513- 
3517. 
Das dritte Zeichen kommt auf zwei Kupferstiehen des J. Caraglio 
vor: 1) auf einer hl. Familie, unten links bezeichnet: R. IACOBVS 
VEHONENSIS F, H. 10 Z. 3 L., Br. 6 Z.; 2) auf der sogenannten 
Schlacht mit dem Schild auf der Lanze, unter dem Schilde der Buch- 
stabe R und der Name: I. IACOBVS VEB. F. H. 12 Z. 4 L. Br. 
17 Z. 10 L. 
Das letzte kleine Zeichen, das wahrscheinlich ebenfalls auf Raphael 
zu beziehen ist, findet sich unten links auf einem Blatt, welches Amor 
auf einem Widder sitzend, wie er die IIörnei' desselben erfasst, itorstellt, 
H. 4 Z. 3 L. Br. 5 Z. 6 L. Das Blatt ist mit der kalten Nadel radirt 
und sorgfältig mit dem Grabstichel überarbeitet. 
3513- Unbekannter Kupferstecher oder Goldschmied des 16. J ahr- 
hunderts. Das Zeichen steht auf einem Ornamentstich. Aus 
ß einem Thierschädol wächst ein von einer Larve gekrünter Auf. 
satä hervor zwischen zwei ungeheuerlichen Fischen, deren unten vep- 
einigte Schwänze wieder in kleinen Fischen endigen. Das Monogramn; 
steht zwischen diesen unten in der Mitte auf dem Blatte, das den 
unteren Abschluss des Ganzen bildet. H. 3 Z. 3 L. Br. 1 Z. 6 L_ 
Bartsch hat das Blatt unter den anonymen (X. pag. 158 Nr. 30) be- 
schrieben, übergeht aber das Monogramm. 
3514. August Johann Rösel v. Rosenhof, geschickter Miniatur- 
maler und Radirer zu Nürnberg, geb. 1705 zu Angustenburg 
 bei Arnstadt, gest. 1759. Er trieb mit Eifer naturhistorische 
' Studien und legte die Früchte derselben in mehrere Pracht- 
werke nieder, unter welchen besonders seine Insektenbelustigungen, 
3 Theile, Nürnberg 1746-1755, seinen Namen bekannt gemacht haben 
Auf Blättern mit uaturllistorischen Abbildungen, die er selbst zeichnete 
ünd radirte, kommt der Buchstabe B vor. 
3515. Friedrich Remde, grossherzoglich sächsischer Hofmaler in 
Weimar, geb. 1801. Er widmete sich anfangs der Landschafts- 
R malerei und hielt sich längere Zeit in Hamburg auf, dann ergriff 
er das Portraitfach und malte viele Bildnisse in Oel und Miniatur. 
Auch Genre-Darstellungen haben wir von seiner Hand. Das Zeichen 
fanden wir auf I-Iandzeichnungen figürlichen Inhalts. 
3516- Unbekannter altcleutscher Kupferstechert, von Welchem 
R Passavant II. p. 175 eine Folge der zwölf Apostel beschreibt, 
 Sie stehen auf einem Blatt in zwei Reihen und jeder hält ein 
Band mit einem Stück des Oredo. Die Ordnung ist folgende: 
1) St. Jacobus minor. 7) St. Matthias. 
2) St. Thomas. 8) St. Judas Thaddäus. 
3) St. Johannes. 9) St. Simon. 
4) St. Jacobus major. 10) St. Matthäus. 
5) St. Andreas. 11) St. Bartholomatis. 
6) St. Petrus. 12) St. Philippus. 
Am Anfang des Bandes, welches St. Philippus hält, steht ein kleines R. 
Nach Passavant gehört der Meister dem 15. Jahrhundert an. Er fand 
das Blatt im k. Cabinet zu Paris, wohin es aus der Sammlung Revil 
gekommen ist. 
3517- Medailleure und Münzmeister, welche mit R zeichneten. 
R Johann Christian Reich, Medailleur von Eisenberg im 
' Altenburgischen, war markgräüich ansbachischer Hofmedailleur 
und liess sich in Fürth bei Nürnberg nieder. Er gravirte eine grosse
        

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