Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1590695
3509-3512. 
1007 
1) Die Ansicht eines ländlichen Hauses bei einem Fluss, in welchem 
ein Bauer zwei Pferde tränkt. Das Zeichen ist oben rechts. 
2) Die Ansicht eines Bauernhauses, WO vorn ein sitzendes Kind 
mit einem stehenden Bauer spricht. Oben links das Zeichen. H. 2 Z. 
1 L. Br. 3 Z. 11 L. 
Friedrich Carl Ernst Riesing, Medaillcur am Hofe des 
Bischofs zu Würzburg gegen Schluss des 18. Jahrhunderts, zeichnete 
ebenfalls mit R f. 
35Ü9- Das Zeichen steht auf einem Knpferstich nach einer Zeich- 
nung Renibrandßs, dessen Namen es andeuten soll. Das 
1a Blatt stellt einen Mann vor, der in einem Lehnstuhl an 
einem Tische sitzt. Er stützt den Kopf auf die Hand und 
liest bei Lampenschein in einem Buche, 4. Der Verfertiger 
ist nicht bekannt. 
3510. Unbekannter Formschneider. Man findet das gegebene 
Zeichen auf mehreren grossen Holzschnitten, welche nach der 
Vermuthuimg von Brulliot II. Nr. 3273i deutschen Ursprungs 
seyn dürften. An Hans Regel ist wohl nicht zu denken. 
1) Die Grablegung Christi. Copie nach dem Kupferstich 
des A. Mantegna (B. Nr. 3), auf acht Stöcken. H. 22 Z. 4 L. Br. 34 Z. 
10 L. Das Zeichen steht unten rechts. Nach Zani soll dasselbe nicht 
auf den Verfertiger des Blattes zu beziehen seyn, sondern auf Raphael, 
den der Formschueider irrig für den Zeichner des Originals hielt. 
2) Die Gefangennehmrlng Christi. Der Heiland steht in der Mitte, 
ein wenig nach links, und heftet den Blick auf Petrus, welcher im 
Begriff ist, Malchus das Ohr abzubauen. In der Mitte unten bei den 
Füssen des Soldaten, welcher dem Heiland die Ilätnde bindet, der Buch- 
stabe R. H. 7 Z. S L. Br. 7 Z. 11 L.? 
3) Die Auferstehung Christi. Grosser Holzschnitt von sechs Platten. 
Links auf einem Stein ein kleines B. Das Blatt war in der Sammlung 
des Ddmherrn Blücher. Der Katalog schreibt es irrig dem Schweizer 
Maler G. Ringgli zu, der wohl durch Radirungen aber nicht durch 
Holzschnitte bekannt ist. 
3511- Jean Baptiste Rigautl, Zeichner und Knpferätzer, welcher 
J I in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Paris 
R n et SCMIL blühte. Er war ein Sohn und Schüler des Jean 
und arbeitete anfangs in (iemeinschaft mit seinem Vater. Man findet 
die vorstehende Abkürzung auf lliarinen, welche einer Folge von sechs 
Blättern angehören, mit dem Titel: lllarivzes et suile des galäres m2 
sont räprdsentez semblables sujels de vaisseauw etc., qu. fol. 
3512. Raphael Santi von Urbino wird durch diese Buchstaben 
angedeutet, welche sich sämmtlich auf Kupfer- 
R R Stichen nach Zeichnungen des berühmten Meisters 
 ) ABM 3' finden. Das erste Zeichen steht auf einem Stiche 
des Aeneas Vico, welcher St. Johannes und eine der hi. Frauen dar- 
stellt, wie sie die ohnmächtige Maria, welche beim Anblick ihres todten 
Sohnes znsammengcsunlzen ist, unterstützen. Das Zeichen steht oben. 
H. 13 Z. B1". 9 Z. 4 L. 
Das zweite Zeichen findet sich auf einer Copie nach dem Stich 
eines anonymen italienischen Meisters: Gott, wie er die Thiere ersehaiit, 
B. XV. pag. 5 Nr. 1. Die Copie ist von der Gegenseite.
        

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