Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1590686
1006 R. Nr. 3505-3508. . 
er jedoch auch andere Meister: Rembrandt, Dietrich, Salv. Rosa etc. 
imitirt und ihre Monogramme auf die Blätter gebracht, um, wie es 
scheint, seine Falsa als Originale zu untcrschieben. So ist es mit 
folgenden, mit R gezeichneten Blättern der Fall. 
1) Brustbild eines Orientalen mit Turban und Halskette. Links 
in halber Höhe das Zeichen, 8. 
2) Brustbild eines bärtigen Alten, der die Hand auf die Rechte 
stützt. Ebenso. 8. 
3) Brnstbild eines Orientalen mit Turban und Mantel. Ebenso. 8. 
4) Brustbild eines Orientalen mit breitem Bart und Turban, die 
Linke vor der Brust haltend. Rechts oben das Zeichen, 8. 
5) Brustbild eines bärtigen Orientalen mit Turban, den Kopf auf 
die Rechte stützend. Rechts oben das Zeichen, 8. 
 Woldemar Rau, Landschaftsmaler unserer Zeit, in Dresden, 
B hat sich durch eine Anzahl Bilder, zum Theil mit Motiven aus 
Italien, vortheilhaft bekannt gemacht. Auf solchen, sowie auf 
Aquarellen, kommt der Buchstabe R vor. 
3506. David Redinger, Formschneider und Radirer in Basel, 
b in der ersten Itlälftc des 18. Jahrhunderts thätig. Wir haben ihn 
bereits unter DR II. Nr. 1340 eingeführt und dort ein Werk; 
La H0de's Ilistoire de la Vie et du Iiegne de Louis XIV. 4 Tomes. 
Basle 1740, genannt, in welchem artige Vignetten von ihm vorkommen. 
Eine dieser I-Iolzschnittvignetten zu Anfang des vierten Bandes ist nur 
mit dem Buchstaben R bezeichnet. Sie stellt das französische Wappen 
vor, umgeben von Merkur, Pallas, den allegorischen Figuren der lü-ucht- 
barkeit, Künste und Wissenschaften und dem gallischen Hahn. 
35Ü7- Johann Christian Reinhart, Landschaftsmaler und Radirer 
f?! von Hof in Franken, gest. in Rom 1847. Dr. A. Andresen hat; 
- im ersten Bande seiner Deutschen Maler-Radirer des 19. Jahr- 
hunderts ausführlich über das Leben dieses treiflichen Meisters ge. 
handelt und sein radirtes Werk eingehend beschrieben, wohin wir ver- 
weisen. Dasselbe umfasst 175 Blätter: 170 Radirnngen und 5 Original- 
Lithographien. Die meisten Blätter tragen den Namen des Künstlers, 
nur wenige den Buchstaben R und C. B. Mit R sind bezeichnet: 
1) Die Landschaft mit dem hl. Hubertus, 181i. Rechts vorn an 
einem Stein der Buchstabe. H. 6 Z. 6 L. Br. 9 Z. 4 L. Andresen 
Nr. 123. 
2) Flache Auparthie mit Bäumen, Gebüsch und zwei Kühen. Oben 
links in der Ecke R. H. 3 Z. 3 L. Br.  Z. A. Nr. 157. 
3) Der Hirt und der Mönch auf dem Felshügel. Oben rechts in 
der Ecke R. Gleiche Grösse. Gegenstück. A. Nr. 158. 
4) u. 5) [2 Bl.] Der am WVasser ruhende Mann, und die Heerde 
unter der Felswölhung. Lithographien. H. 4- Z. 8 L. Br. 5 Z. 10 L. 
A. Nr. 173 u. 175. 
3508. Friedrich Rechberger, Landschaftsrnaler und Radirer zu 
Wien, geb. 1770, gest. 1841, hat viele geistreiche landschaft- 
ß liche Radirungen hinterlassen, die zum Theil den Charakter 
der steyerischen Gebirgswelt tragen. Der Name wechselt auf 
ihnen mit FR fI und R [I 
Der Buchstaben R f bediente sich nach Brulliot II Nr. 2304 auch 
ein unbekannter Radirer, der mehrere kleine Landschaften im 
Geschmack Hagedornis hinterlassen hat. Brulllot nennt zwei Blätter:
        

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