Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1590654
3489- 
3492. 
1003 
I) Der Dorfmusikaut und der Tod. Rechts unten in der Ecke 
der Buchstabe B. H. 4 Z. 2 L. Br. 2 Z. 11 L. 
2) Der Jude und der 'l'od. Links LUItOII in der Ecke 3., dessen 
oberer Thcil iu späteren Abdrückeu ausgesprungen ist, so dass man 
ein I!" zu sehen glaubt. H. 4 Z. 2 L. Br. 2 Z. H L.  
3489- Christian Rosäe, Kupferstecher zu Nürnberg, war Schüler 
P von IPriedrich Geissler und ist jetzt Zeichuungslehrel- in der 
1'" geilzmnten Stadt. Obiger Buchstabe findet sich auf einer Copie 
nach R. Daudct und A. van Ustade. Die Bäuerin sitzt bei der offenen 
Stallthüre an der Garnwinde im Gespräche mit dem Bauern. II. 6 Z. 
4 L. Br. 5 Z. 
349i). Johannes Michael Ruyten, llllaler, geb. in Antwerpen 
n gen 951 Aprill ltällhsSäliülei- älesHJin vinnllegemorter, hat  
  eson ers (urci tn t- un a en 1(81' 1n neuerer e1 
Jalmz einen Namen erworben. Das gegebene Zeichen TiHÖPt man 
auf einem radirten Blatte mit einer satyrischen Vorstellung. Rechts 
erhebt sich ein grosses Gebäude in conischer Forum mit elf Absatnen, 
welche mit fensteriihnlichen Oeifnungcn versehen sind. An den beiden 
Seiten und oben bemerkt man noch die Krahneil, so dass dieser sonder- 
bare habylonischc Thurm noch nicht vollendet ist._ Vorn nach rechts 
hin ziehen französische Bauern in Blousen, und einer derselbenniuhrt 
den bepackten Esel. Links schreitet die lange Figur eines Englanders 
mit einem Kammrade neben dem Weihe mit dem Kinde auf dem Arme. 
Weiter nach links hin gehen viele andere Figuren, zunächst "neben 
dem Weihe eiäq Bauer änit einen; grrässen {Bülndlel auf dem Ililucären. 
Der Zug der asse ge t nac eni  lll s, wo versc ie ene 
Häuser und Berge angedeutet sind. Vom Himmel fällt der Regen, 
welcher dem hinter dem Engländer schleichenden Hunde unangenehmer 
ist, als dem ersteren. Wenn dadurch die bahylonische Völkersclieidxmg 
angedeutet ist, so gehen zuerst die Franzosen Lllld Engländer hervor, 
John Bull schlägt aber die Richtung der Eisenbahn ein, welche bereits 
mit Schienen belegt ist. Rechts unten" in der Ecke ist das Zeichen 
des Radirärs, ails wrelchäarzunf ilan Ruyten bezeichnet wird. Höhe des 
Bildes Ii  1  ar.  1. 
Auch auf andern Radirungen kommt das Zeichen vor. Wir kennen 
noch eine Strandgegend mit Schiffen 184i, qu. 8. 
3491. Paul Ritter, Zeichner und Kupferstecher, welcher um 1680 
in Kärnthen arbeitete. Wir haben seiner schon 
ß]; W unter PR gedacht. Blätter mit dem gegcläenen 
'I ' Zeichen werden in folgenden Werken ge un en: 
l Die Ehre des Herzogthuvns Crain etc. 
Von J. W. Vnlvasor. 4 Biinde. Laibach 1689, fol. 
2) Topographie Ducatus Carnoliae madernae etc. Durch J. W. 
Valvasor (1679), 4. 
3492. Nikolaus Reichl in München radirte einige Blätter nach 
Zeichnungen des J. A. Klein. Ein Blatt mit dem verschlungenen 
R Monogrumm FNI-Z, ein an der Kette liegender Bär, hat Dr. hlagler 
II. Nr. 231i irrig dem Maler F. Ph. Reinhold zugeschrieben. Es ist 
von unserem Reich]. Ein zweites Blatt mit dem einfachen R stellt 
einen schlafenden Wolf vor, links steht eine blühende Distel und in 
der Ferne auf der Anhöhe liegt ein todtes Pferd, qu. 8. Eine dritte 
Radirung stellt die Büste des Midas mit Eselsohren vor, sie ist aber 
nicht nach Klein gefertigt.
        

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