Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1590560
3452- Unbekannter deutscher Kupferstecher, wenn nicht 
Mathias Quad. Passavant IV. pag. 264 beschreibt zwei 
g Q Blätter, die ebeh nicht zu den besseren Leistungen des 
 ' Kupferstiches gehören. 
i) Allegorie auf die Versuchungen des Lebens. Eine junge, in 
der Mitte stehende Frau erhebt die Hände und fleht zum Himmel 
um Beistand gegen die Laster, welche in (litmonischen Gestalten auf 
sie eindringen. Links ein Fels mit Galgen und Rad. Im Unterrainle 
die Verse: Die gerechten hand anfechten etl etc. H. 2 Z. ä L_ 
Br. 3 Z. 3 L. P. Nr. 1. 
Copie nach dem Blatte des Matthes Zündt (Andresen 23). 
2) Abraham liebkost Hager. Gegenseitige Copie nach dem Blfttte 
des G. Pencz (B. Nr. 6). In der Mitte unten das zweite Zeichen 
und die Jahrzahl 1585. Im Unterrande: Optimus est ludus cum 
virgine ludere nudus. II. 4 Z. 5 L. Br. 2 Z. it L. P. Nr. 2. 
Passavant hat das erste Zeichen etwas zu gross gegeben. Form 
des Monogrammes, Zeit und die Unbeholfenheit der Technik sprechen 
für Mathias Quad. Es dürften die beschriebenen Blätter zu seinen 
Erstlingsarbeiten gehören. 
3453. Johann Ludwig Quadri , Architekt und Kupferätzer, 
Schüler des F. Bibjena, geb. _in Bologna gegen 1'710, 
Q1 l Q gest._ i748._ Er radxrte theatxjzxllsche Snceneni Kafafalke, 
archltektonlsche und perspektlvxschg Blatter fur V1gn0la's 
Werk, für die Schriften der Bologneser Akademlc Äcc. Auf Darstell- 
ungen dieser Art ündet man das Zeichen.  
3454- Viele französische Städte hatten im Verlaufe der Zeit das 
Privilegium der Münzprägung erhalten, und zuletzt fand man 
Q 30 Münzwerkstätten im Lande. Im Jahre 1789 wurden die 
Prägstädte auf 19 beschränkt. Sie signirten ihre Münzen mit Buch- 
staben des Alphabets. Jene mit Q gezeichneten Münzen gingen aus 
der Präganstalt in Perpignon hervor.  
3455. Unbekannter deutscher Radirer, von welchem im Catalog 
Rigal Nr. 930 vier Hirtenscenen, die eine mit Mond- 
Q. I: beleuchtung, aufgeführt werden. Die Blätter sind uns 
nicht bekannt, über ihren Verfertiger haben wir keine 
Muthmassung.
        

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