Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1578465
956 
IGW. 
2486- 
2488. 
Zur Literatur im Künstler-Lexicon bemerken wir: Memoires et 
Journal de J. G. Wille, Graveur du Bei, publiäs dülpres les Manu- 
scrits par Georges Duplesszls aeec une Präface par Edmund et Jules 
Goncourt. 2 Vol. Paris 1057, 8. 
2485- Jlledailleure und Münzmeister, welche die Initialen des 
I G_ W_ Namens auf Stempeln beifügten. Ihrer erwähnt auch 
1' G Vv F E Schlickeysen, wir gehen aber auf J. G. Wächter näher 
'   ' ein Dieser Künstler zeichnete mehrere Medaillen 
I. G. W. und auch I. G. W.F. 
Johann Georg Wichmanshausen, Münzmeister in Gotha 1683-1690. 
Johann Georg Wunsch, Münzmeister in Heidelberg 1712-1736. 
Johann Georg Wächter, Stempelschneider, wurde 1724 in I-Ieidel- 
berg geboren, und stand von 1741-1791 zu St. Petersburg in kaiser- 
lichen Diensten. Von ihm ist der grosse Medaillen: Petrus Alewii 
Filius D. G. Tzar et [ilagnus Dm: Bussiae. Auf dem Revers ist ein 
römischer Kaiser und ein Tempel auf dem Felsen. I. W. G. 1781. 
Derselbe Avers wurde 1796 wieder benützt. Auf der Rückseite ist 
Neptun auf dem Muschelwagen und die Russin, I. G. W. F. Ein schöner 
Medaillen mit dem Bildnisse der Kaiserin Elisabeth von Russland 
zeigt im Revers die Wohlthätigkeit und drei vor ihr liegende Misse- 
thäter. I. G. W. 1741. Das Bildniss dieser Kaiserin kommt auch auf 
anderen Medaillen vor. Der treffliche Medaillen mit dem Bildnisse 
der Kaiserin-Katharina II. kommt mit zwei verschiedenen Reversen 
vor. Dann erwähnen wir auch noch den schönen Medaillen mit dem 
Bildnisse des J. W. von Schlatter, und einer weiblichen Figur mit der 
Münzmaschine. Rossicam Rem Monelariam Perfecit 1768. Der Re- 
vers ist von Gass, der Stempel gab aber kaum 10 Exemplare. Gass 
fertigte daher einen zweiten. Auf dem ersten steht dessen Name, auf 
dem zweiten der Buchstabe G. Der Avers ist I. G. W. gezeichnet. 
2437- Johann Georg Waxsohlunger, Landschafts- und Thiermaler, 
 war in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts 
JG: i 1  in Regensburg, und dann in München thätig. Er 
malte Jagden, verschiedene Thiere, und Geflügel 
mit Jagdgeräthschaften. Auf solchen Gemälden kommen die Initialen 
vor. Waxschlunger hatauch in Kupfer radirt. Er hinterliess vier 
Blätter mit Waldpartien und erlegtem Wild von Jagdhunden bewacht, 
qu. fol. Auf diesen seltenen Blättern kommen die gegebenen Buch- 
staben nicht vor. Nur auf einem sind die Cursiven verkehrt einradirt, 
so dass wir unter WGI auf ihn zurückkommen. 
2483- Johann Georg Wagner, Landschaftsmaler und Radirer, 
 w geb. zu Meissen 1740, gest. 1767 (1772?), war 
  ("W jf Schüler von Ch. W. Dietrich, und entwickelte 
ein ausserordentliches Talent, welches aber ein früher Tod unterbrach. 
Seine Gouachegemälde wurden bewundert, sowie auch seine Zeich- 
nungen in Rothstein, Tusch, Bister, Sepia u. s. w. zu den vorzüglich- 
sten Leistungen dieser Art gehören. Dietrich war stolz auf seinen 
Schüler, und die Kunstfreunde erwarteten in ihm einen erhöhten Diet- 
rich. Der Landschaftsmaler J. Ch. Klengel besass viele Zeichnungen 
von seiner Hand, welche 1855 durch die Auktion in verschiedene 
Hände übergingen. 
Ein Theil der Zeichnungen dieses Meisters wurde in Kupfer ge- 
stochen, wie aus dem Künstler-Lexicon zu ersehen ist. Wagner hat 
Selbst einige Blätter radirt, welche meist ohne Namen sind. Sehr
        

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