Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1578423
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IGO-IGS. 
2461- 
2467. 
10) Das Wirthshaus bei einem alten Gemäuer, von welchem aus 
in grosser Breite ein Briickenbogeii gespannt ist. Vor der Osteria 
unterhalten sich Landleute beiderlei Geschlechts mit Tanzen und Trinken. 
Links am Tische beim Baume ist eine Gruppe von Trinkern, und der 
Dudelsackpfeifer spielt dazu. Neben der umgcworfenen Bank sitzt ein 
Mann auf dem Schoose der Frau. Unter dem Boden nach dei- Mitte 
zu tanzen mehrere Paare, während andere am Tische ausruhen und 
trinken. Rechts trägt der Kellner Lebensmittel herbei. Ohne Namen. 
Dieses Blatt schreibt Frenzel im Katalog Sternberg IV. No. 427 dem 
Nardcis zu. Es ist sehr geistreich railirt. Die Figuren sind von ge- 
fälliger Zeichnung, und die Gruppen der Tänzer für den kleinen 
Maasstab von vielem Ausdruck. H. 6 Z. 7 L. Br. 9 Z. 2 L. 
2461- Jakob Gole, Zeichner und Stecher in schwarzer Manier, 
I- Go- rß- er  522a.annztzntitsiägifamtrseäF 
Initialen I. G. 8m. bediente. Die Abbreviatur des Namens steht auf 
einem Blatte mit Venus und Adonis in einer Landschaft nach N. Pous- 
sin. H. 9 Z. Br. 7 Z. 11], L. 
2462. Johannes Goossens, irrig Goosen genannt, Knpferstecher 
J_ Gm TCP. zu Qöln, copirte einen Theil der kleinen Knpferstich- 
passion von A. Durer, zeichnete aber nur ein einziges 
Blatt J. G0., nämlich jenes mit der Händewascliung des Pilatus. Auf 
anderen Blättern steht Jo. G0., und wir geben unter dieser Abbrevia- 
tur das Gebetbuch an, in welchem die Blätter dieses Meisters vorkom- 
men, G. Schereüs Preces ac meditationes piae in mysleria passio- 
nis-. Coloniae apud Wilhelmum Friesem 1680. 
2453. Johann Georg Prahm, Münznieister in Königsberg von 1807 
I G P bis 1824, soll nach Schlickeysen I. G. P. gezeichnet haben. 
. . . m, 
2464. Johann Georg Ziesenis malte das _Bildniss des Erbprinzen 
J_ G_    _ Carl von Braunschweig:Lüneburg, und Mac 
H Quzsgnizlgnx Ardell hat es in Mezzotintdgestochen, gr. fol. 
annqm" 1  Unter diesem Blatte steht irrig Quisenis statt 
Ziesenis. 
2455. Unbekannter Medailleui- oder Müiizmeister, welcher in dei- 
I G R. zweiten Halfte des I7. Jahrhunderts thätig war. Die Initia- 
 ' len  G. R. stehen auf einer Medaille mit dem Bildnisse des 
Herzogs Ludwig VI. von Hessen-Darmstadt 1666. 
2466. Jacques Granthomme, Kupferstecher und Verleger, kommt 
 Gfat. exa an mehreren Stellen bereits vor; genauere Auskunft 
J G h haben wir aber No. 2442 über ihn gegeben. Die 
- "m! 9- 59- erste Abbreviatur steht auf einem anonymen Blatte 
von Jean Rabe], welches Psyche mit der verhängnissvollen Büchse auf 
dem Throne vorstellt. Im Rande ist ein Distichon: Pene simul periit 
Psyche   Dieser Kupferstich gehört J. RabePs Folge der mytho- 
logischen Gottheiten, Robert-Duniesnil VIII. p. 129 No. 16-37. Zu 
derselben Folge gehört auch das Blatt mit der zweiten Abbreviatur. 
Es stellt den auf dem Wagen schlafenden Amor vor. 
2467. Unbekangiitnr] Maler, welcher nach Heller in der Weise des 
aroomälls Spranger gearbeitet haben soll. Der 
y G' 8' 1611" genannte Schriftsteller wird also ein Gemälde von 
ihm gesehen haben. Iielleüs Angaben sind in der Regel ungenügend,
        

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