Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1578276
2401- 
42404. 
937 
2401. J. Glioch, Kupferstecher, arbeitete für H. Bromley's Cala- 
J_ G_ 1786 logueof erigraced british porlraits dtc. London 1783, 
J G 1,787; 4. Die Initialen kommen auf zwei Blattern vor: John 
-  Fred. Bryan! Poetzcal Pzpe-maker at Bristol, und Ma- 
thieu Campion, 4. Dieser Gooch ist uns weiter nicht bekannt. 
 Johann Baptist GOOSSQIIS, Kiipfcrstecher zu Köln um 1680, 
J G zeichnete öfters I0. G. oder J0. Geiz, und daher kommen wir 
 ' unter diesen Buchstaben ausführlicher auf ihn zurück. Die 
Initialen J. G. stehen auf einem Blatte mit der Grablegung nach A. 
Dürer, weiche Wilhelm de Haeii copirt hatte. Dieses Blatt bildet einen 
Theil der Passion in einem Gebetbuche, dessen wir unten ausführ- 
licher erwähnen. 
2403. Unbekannter Zeichner oder Maler, welcher zu Anfang des 
18. Jahrhunderts in Leyden gelebt zu haben scheint. Nach 
"L6" I" seinen Zeichnungen wurden die Titelblätter zu folgendem Werke 
des Alvarez de Colmeniis gestochen: Les Deleces de PEspagne et de 
Portugal. A Leide 1707, S. Jeder der fünf Theile hat ein verschie- 
denes Titelkupfer mit monuniientartigcr Architektur und allegorischen 
und ethnographischen Beiwerxen. 
 2404. Jan Gerritsz van Bronckhorst, auch J. v. Bronchorst, geb. 
JG ww zu Utrecht 1603, stand unter Leitung des Glasnialers 
g- Jan Yerbrugh, und übte selbst lange Zeit die Glasmalerei, 
CP. ouu bis ihn Cornelis Poelenburg veranlasste, dieselbe mit 
der Oelmalerei zu vertauschen. Im Jahre 1633 trat er der Gilde des 
hl. Lukas zu Antwerpen als freier Meister bei, und scheint sofort diese 
Stadt zum Aufenthalte gewählt zu haben. Immerzeel und Ch. Kramm 
setzen das Todesjahr dieses Meisters nicht fest, im Kataloge des Mu- 
seums zu Antwerpen ist aber nach Balkema 1659 angegeben. Andere 
dehnen seine Lebenszeit bis 1680 aus, scheinen aber keinen hinrei- 
chenden Grund zu haben. Ch. Kramm tadelt J. Heller, weil er den 
Künstler Johann Georg Bronkhorst nennt, weiss aber selbst nicht, dass 
der Künstler auch J. o. Broncliorst schrieb. Nach Kramhi war er 
sicher der Sohn des Glasmalers Jan GerritBronckhorst von Utrecht, 
und somit kann der Buchstabe G nur Gerritsz bedeuten. Daraus er- 
klären sich auch die Buchstaben J. G. Unser Meister nannte sich da- 
her nach seinem Vater einfach Jan Gerrztsz, und dieselbe Bedeutung 
hat G auch in der BezeichnungJ. G. Bronckhorst oder Bronchorst. 
Bartsch IV. p. 59 beschreibt 2-1 radirte Blätter von der Hand 
dieses Meisters, damit ist aber das Verzeichniss nicht vollständig. 
R_ Weigel, Suppl. au Pezntre-graceur p. 151 til, bringt es auf 33 
Nummern. Diese Suppleniente hat Ch. Kramm, der Fortsetzer Immer- 
zeePs, nicht berücksichtigt, sondern reilektirt nur auf Ch._le Blaue, 
welcher 32 Blätter beschreibt. Unter diesen Radirungen sind einige 
J. G. fecit und J. G. B. fecit bezeichnet. Auf anderen sind die Initialen 
J. G. B. zum Monogramine verbunden, auf welches wir zurückkommen. 
Die Blätter mit obigen Initialen sind alle nach Cornelis Poelenburg 
radirt, mehr oder weniger vollendet, aber immer geistreich behandelt. 
Bartsch beschreibt sie unter N02, 3, 6, 7, i 0 und 11. Die Buchstaben 
CP. Inu. beziehen sich auf Poelenburg. 
i) Diel büssende Magdalena mit dem Crucifixe. CP. 51m. J. G. 
 Ova. 
km2) Dieselbe in halber Figur. Rechts nach oben C. P. inu: JG fecit. 
3) Juno auf Wolken. Oben links C. P. inu. JG. Feen.  
4) Amor mit dem Bogen. Links oben 0. P.- dnu JG. Fecit 1636.
        

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